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Die Entwicklung

von Mange Far True

Ein warmer Sonnenstrahl drang durch das Fenster und weckte sie aus ihrem leichten Schlummer. Noch etwas verträumt schaute sie sich um und lächelte sanft. Eine angenehme Wärme durchströmte ihren ganzen Körper, besonders ihr Gesicht und ihren Bauch, denn genau dorthin hatte die Sonne sich entschlossen, ihre Strahlen zu schicken. Sie schaute in Richtung Nachttisch – die eckigen roten Ziffern des Radioweckers zeigten 10:22. Trotz dieser relativ frühen Stunde war es dank der großen Fenster schon sehr warm geworden in dem kleinen Zimmer. Es war Ende Mai, und vor ein paar Tagen hatte die erste richtige Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 30 Grad eingesetzt, was auch der Grund dafür war, dass sie nackt schlief. Schmunzelnd dachte sie an die Redewendung „sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen“ und ließ ihre Hände instinktiv dorthin wandern. Er fühlte sich etwas fester als sonst an – fest für ihre Begriffe. Sie war von ihrem Freund mit einem äußerst üppigen Frühstück im Bett überrascht worden und war zufrieden und mehr als satt noch einmal für ein Stündchen eingeschlafen. Ihr Magen musste in der Zeit Schwerstarbeit geleistet haben, denn nach diesem kurzen Abstecher ins Land der Träume fühlte sie sich überaus wohl. Ihr Bauch war immer noch voll, aber dieses unangenehme Gefühl zuviel gegessen zu haben (dass sie zwar als unangenehm, aber trotzdem als unglaublich reizvoll empfand) war verschwunden und einem Gefühl des „gerade richtig gut gefüllt seins“ gewichen, wie sie es im Stillen für sich nannte. Sie lag auf dem Rücken, wobei ihr Kopf und ein Stück ihres Rückens von ein paar Kissen aufgerichtet waren. Beim Essen hatte sie sich an die Wand am Kopfende des Bettes gelehnt, bequem gestützt von den vielen Kissen. Im Schlaf musste sie etwas nach unten gesunken sein aber ihr Kopf war immer noch leicht erhöht und bot ihr einen exzellenten Blick auf ihren prächtigen Bauch.
Die runden Brüste, für sich genommen durchaus enorm, wirkten wie die kleinen Ausläufer eines Gebirges im Vergleich zu diesem Berg aus Speck, der sich dort vor ihren Augen auftürmte. „Mensch, habe ich mich gehen lassen in den letzten paar Jahren!“, dachte sie sich.

Genau genommen war es etwas mehr als fünf Jahre her, seit sie eines Tages beschlossen hatte, endlich ihrer geheimen Leidenschaft nachzugeben, ohne Reue all die kalorienreichen Leckereien zu genießen und sich an den daraus resultierenden Pfunden zu erfreuen. Sie war immer schon ein kräftiges Mädchen gewesen, hatte dann während der Pubertät begonnen zuzunehmen, bis sich ihr Gewicht mit 17 bei etwas unter 120 kg eingependelt hatte. Auf dem Niveau stagnierte es dann etwa 4 Jahre lang, bis sich eines Tages die Dinge schlagartig ändern sollten. Trotz ihres hohen Gewichts hatte sie in der Vergangenheit nie ein Problem damit gehabt, einen Freund zu finden. Wie so oft waren ein paar nette und ein paar weniger nette Jungs dabei gewesen, aber mit Tim war alles anders. Sie waren beide 19, und er war das, was man wohl die erste große Liebe nennt. Außerdem war er der erste Junge, der sie nicht trotz ihrer Pfunde liebte, sondern neben ihrem tollen Charakter auch ihre Kurven sehr zu schätzen wusste. Es dauerte seine Zeit, aber mit den Monaten wurden sie einander natürlich vertrauter. So kam es, dass sie bald wusste, was ein FA ist, dass es davon gar nicht so wenige gab, wie sie geglaubt hatte, und vor allem, dass es andere Frauen jenseits der 100 kg Marke gab, die mit ihrer Figur rundherum zufrieden waren. Einige davon präsentierten sogar stolz und sexy Bilder von sich im Netz oder schrieben tolle Bücher über fragwürdige Schönheitsideale. Dank der ihr angeborenen Neugier ließ sie nicht locker, bis sie Tim sogar überreden konnte, ihr ein paar der „XXL Pornos“ zu zeigen, die sie auf seinem Rechner vermutete. Etwas widerwillig zeigte er ihr also ein paar der Filmchen. Sie fand sie ästhetisch gelinde gesagt eher unansprechend und die Handlungen gar nicht erst der Rede wert, aber lernte für ihr Liebesleben immerhin ein paar neue Varianten hinzu, von der beide profitierten (die Tim natürlich längst kannte, aber zu feige gewesen war, sie als Wünsche zu äußern).
Nach zwei Jahren beschlossen sie zusammen zu ziehen und mieteten ein kleines Häuschen mitten im Grünen, ein paar Kilometer außerhalb der großen Stadt, wo sie jetzt beide studierten. Für ihr Studium hatten sich beide mit großzügiger Unterstützung ihrer Eltern einen eigenen Laptop angeschafft. Als ihrer eines Tages unvermittelt den Geist aufgab, sie aber noch etwas wichtiges zu erledigen hatte, fuhr sie Tims Rechner hoch ohne groß darüber nachzudenken. Es war ein Donnerstag, und vor dem späten Abend würde er nicht aus der Uni zurück sein. Sie hatte gerade mit der Internetrecherche beginnen wollen, als ihr Blick auf ein paar Adressen in der History-Leiste des Browsers fiel: Was war das? Sie begann sich durch die Seiten zu klicken, die er in letzter Zeit besucht hatte. Darunter waren Seiten mit Bildern von Frauen, die locker 50 kg mehr als sie selber wogen. Sie fühlte sich merkwürdig dabei, konnte die Gefühle aber nicht so recht zuordnen. Bei einer Seite blieb ihr der Mund offen stehen. Eine Frau zeigte darauf Fotos von sich wie sie aß, sich wog, sich in deutlich zu enge Kleider zwängte und mit einem Maßband den Umfang verschiedener Körperteile maß. Dazu gab es Kommentare zu den Bildern und eine Art Tagebuch, das die Frau führte. Darin war zu lesen, wie sehr sie das Fettsein liebte, wie sie bewusst viel aß, um ihren Körper noch fülliger werden zu lassen und als wie sinnlich sie es empfand, wenn ihr Mann sie regelrecht mästete. Zu guter Letzt hatte diese Frau auch noch denselben Spitznamen wie sie: Nicki!
Nicole war geschockt. Sie wusste, dass sie auch angewidert sein sollte, aber stattdessen empfand sie nur eine bizarre Mischung aus Neugier und Faszination. Später am Abend lag sie noch wach im Bett, während Tim bereits tief und fest schlief. Sie hatte sich dazu entschlossen, ihm erst einmal nichts von ihrer Entdeckung zu berichten. Es war ein netter Abend wie so viele gewesen, und er hatte mit sehr intimem Kuschelsex geendet. Während sie Liebe gemacht hatten, hatte sie sich dabei ertappt, wie sie sich vorstellte, von Tim gefüttert zu werden. Sie war verwirrt und viel zu aufgewühlt, um zu schlafen, und war kurzerhand in die Küche gegangen, um ein Glas Wasser zu trinken. „Wie sich das wohl anfühlen muss, sich ständig so voll zu stopfen?“, fragte sie sich. Natürlich hatte auch sie schon mehr als einmal über den Hunger hinaus gegessen ... aber war es nicht etwas anderes, wenn man sich das jeden Tag als erstrebenswertes Ziel vor Augen hielt? Sie stellte sich vor, wie sie ein für alle mal den Diäten lebe wohl sagen, sich beim Essen nie mehr zurück zu halten würde und so viele ihrer Lieblingsleckereien futtern konnte, wie sie mochte. Wie ihre Hosen langsam enger würden, erst ein wenig enger auf der Haut anlägen, dann anfangen würden leicht zu zwicken, bis sie sie schließlich gerade so noch zubekommen würde, indem sie den Bauch fest einzog und gleichzeitig mit den Händen nachhalf, den Bauchspeck dorthin zu verteilen, wo er noch Raum zum Ausbreiten hatte. Ohne so recht darüber nachzudenken, hatte sie den Kühlschrank geöffnet und begutachtete den Inhalt. „Eigentlich müssten doch jetzt ein Engelchen und ein Teufelchen über meinen Schultern erscheinen“, dachte sie bei sich und lächelte. Sie konnte es nicht erklären, aber irgendwie musste sie es einfach tun, und sie war sich absolut sicher, dass es das Richtige war.
„Nun denn!“, hörte sie sich laut sagen, kicherte und griff nach einem Teller. Zwei große Stücke Apfelkuchen waren vom gestrigen Kaffetrinken übrig geblieben. Nicole nahm die Sprühsahne aus dem Seitenfach und ließ die Kuchenstücke unter einem Berg aus Schlagsahne verschwinden. Feierlich stach sie mit der Gabel durch die zusätzlichen Kalorien hindurch, bis sie auf den Kuchen traf, trennte sich ein kleines Stück ab und schob es sich erwartungsvoll in den Mund. Der harte Teig, die süße Apfelmasse mit dem leichten Zimtaroma und der Geschmack der Sahne breiteten sich aus und entlockten ihren Lippen ein erstes lang gezogenes „Hmmmmmm“. Als der Teller leer war (er sah aus wie sauber geleckt, so gründlich hatte sie auch die allerletzten Krümel zusammengekratzt und mit einem letzten Schuss Sahne verdrückt) ging sie zurück zum Kühlschrank und forschte weiter. Ihre Hand griff nach einer Tupperschüssel voll mit kleinen Frikadellen. Dazu nahm sie sich die Ketchupflasche und ein paar Dip-Reste, die noch von einem Grillabend übrig waren. Nachdem auch diese kleinen Köstlichkeiten verputzt waren, fühlte sie sich prüfend über den Bauch. Er war merklich praller geworden, und sie spürte auch, dass sie eigentlich genug hatte. Sie entschied sich dafür, die Signale ihres Körpers zu ignorieren und steckte zwei Scheiben Brot in den Toaster. Kurze Zeit später hörte sie das vertraute Geräusch und roch den Duft des gebräunten Toasts. Sie legte beide Scheiben auf einen Teller und hatte das Messer schon ans Nutellaglas angesetzt, als sie es sich anders überlegte. Schnell holte sie noch die Butter aus dem Kühlschrank und bestrich die beiden Scheiben so großzügig, wie sie es eigentlich nur von älteren Leuten kannte, die den letzten Krieg noch miterlebt hatten. Gierig sah sie zu, wie sich die Butter auf den heißen Scheiben verflüssigte und aufgesogen wurde. Schließlich öffnete sie das Nutellaglas und kleisterte beide Toasts annähernd daumendick mit dem Schokoaufstrich zu. Feierlich betrachtete sie ihr Werk, leerte vorher noch ein zweites großes Glas Milch und machte sich ans Werk. Verzückt leckte sie sich das Butter-Nutella Gemisch, das ihr die Hände herunter lief, von den Fingern und dachte mit jedem neuen Bissen mehr: „Warum habe ich all die Jahre auf so einen hemmungslosen Genuss verzichtet?“ Mit Händen, die fast so klebrig waren wie ihr Mund, öffnete sie anschließend den Küchenschrank und griff nach der Packung mit den Nacho-Chips. Sie fühlte, wie ihr Magen protestierte und in alle Richtungen gleichzeitig zu drücken schien, aber dieser Wechsel von einer süßen Leckerei zur nächsten salzigen und wieder zurück war einfach eine zu große Versuchung. Als auch die Nachos aufgegessen waren, ließ sie sich stöhnend auf einen Küchenstuhl sinken und hielt sich den Bauch. Trotz der leichten Schmerzen und des übermächtigen Völlegefühls fühlte sie sich merkwürdigerweise wohl und sogar ein wenig erregt. Sie fing an sich den Bauch zu streicheln und vorsichtig zu massieren.
In diesem Moment war es, als ob plötzlich jemand einen Hebel in ihrem Kopf umgelegt hätte. Auf einmal ergab alles einen Sinn: Die Faszination, die ihr extrem übergewichtiger Onkel auf sie ausgeübt hatte, als sie noch ein kleines Mädchen war. Die Begeisterung für die Geschichten vom Schlaraffenland, in dem man den ganzen Tag nichts anderes tat, als faul da zu liegen und zu essen, was das Zeug hielt. Wieso sie sich später Talkshows ansah, die sie eigentlich blöd fand, aber nicht den Blick abwenden konnte wenn es rund um das Thema „Dicksein“ ging. Warum das viele Essen so einen unglaublichen Reiz auf sie ausübte, und wie dieser Reiz umso stärker geworden war, als ihre Mutter ihr Verzicht predigte und die geliebten Leckereien zu verbotenen Früchten erklärte, aus Sorge, ihr geliebtes Kind würde „auseinander gehen wie ein Hefekloß“. Es hatte keinen Sinn mehr, sich länger zu belügen. Genau wie die andere Nicki von der Website, die Tim besucht hatte, liebte sie das viele Essen, das Dicksein und das Immer-dicker-werden.

Nicki dachte darüber nach, wie begeistert Tim ihre Entscheidung auffassen würde. Sie entschied sich aber dafür, ihm erst einmal nichts davon zu erzählen und abzuwarten, ob er von sich aus auf das Thema zu sprechen kommen würde. Immerhin hatte er sie auch über seine Feeding-Fantasien im Dunkeln gelassen, zudem liebte sie es, ihn beizeiten zu necken. Dass die Semesterferien gerade begonnen hatten, kam ihr wie gerufen. Tim hatte einen lukrativen Job als Hilfskraft an der Uni angeboten bekommen, und so war er den größten Teil der freien Zeit ohnehin mit seiner neuen Arbeit beschäftigt. Kurzerhand buchte sie daher zusammen mit ihrer besten Freundin einen Urlaub in der Türkei - All inclusive selbstverständlich.
Es kostete sie anfangs einiges an Überwindung, aber schon bald genoss sie das hemmungslose Schlemmen am nie zu enden scheinenden Buffet und ignorierte die teils amüsierten, teils fassungslosen Blicke, wenn sie sich die Teller mit allerlei Leckereien randvoll lud und sich nicht selten drei- oder viermal für einen weiteren Nachschlag anstellte. Morgens, mittags und abends wohlgemerkt. Ihre Freundin Sandra war entweder taktvoll genug oder zu sehr damit beschäftigt, den vielen Jungs hinterher zu sehen, jedenfalls sprach sie Nicki nie auf ihren scheinbar gigantischen Hunger an, auch dann nicht, wenn sie nach einer der Mahlzeiten stöhnend auf dem Bett lag und den obersten Knopf ihrer Hose öffnete. Die ganzen zwei Wochen über tat Nicki nichts anderes, als sich am Buffet weit über den Hunger hinaus voll zu stopfen und faul auf dem Bett oder am Pool zu liegen.
Natürlich machte sich dieser kurze Ausflug ins Schlaraffenland auf ihren Hüften bemerkbar, und fasziniert stellte Nicki zurück daheim fest, dass die Badezimmerwaage ganze 6 Kilogramm mehr anzeigte als vor dem Urlaub. Sie kam an einem schönen Mittwochnachmittag wieder in der Heimat an. Tim musste bis zum frühen Abend arbeiten, und sie hatten sich mit einem befreundeten Pärchen noch auf ein paar Bierchen verabredet. Bei ihrem freudigen und herzlichen Wiedersehen drückte sich Nicki extra fest in Tims Arme und ließ seine Hände geschickt über ihre Hüften fahren, in der Hoffnung, dass er ihre neuen Rundungen bemerken würde. Sofort leuchteten seine Augen auf und sie bemerkte, wie er versuchte ihren Bauch weiter zu betasten, ohne dass sie es merken würde. Etwas später waren sie beide dabei, sich für den Abend umzuziehen. Nicki suchte sich ihre engste Jeans aus dem Schrank und begann sich vor Tims Augen hineinzuzwängen. Sie versäumte nicht, dabei etwas mehr als es wirklich notwendig war, zu stöhnen und ihren Bauchspeck in verschiedene Positionen unter den Hosenbund zu quetschen. Tim konnte seine Begeisterung schlecht verstecken und schien sichtlich erregt. Aber sie überließ ihn seinen Gedanken und tat so, als würde sie von alldem nichts mitbekommen.
In den nächsten Wochen streute sie immer wieder geschickt kleine Andeutungen und Hinweise in ihren Beziehungsalltag ein und wartete amüsiert auf den Zeitpunkt, wann er endlich den Mut zusammennehmen würde, sie auf ihre neuen Kilos und ihren deutlich stärkeren Appetit anzusprechen. Sie konnte förmlich sehen, wie es ihm immer wieder auf den Lippen lag, er es im letzten Moment aber doch wieder herunterschluckte, und so wurden ihre kleinen Botschaften immer deutlicher. Eines Abends saßen sie beide noch spät vor dem Fernseher, und Nicki begann eine ganze Tüte Chips zu verdrücken, ohne Tim etwas davon anzubieten oder zwischendurch einmal innezuhalten. Anschließend seufzte sie, küsste Tim auf die Wange und sagte leicht stöhnend "Oh Mann, bin ich jetzt voll gefressen". Dann legte sie ihren Kopf in Tims Schoß, griff nach seiner Hand, führte sie an ihren prall gefüllten Bauch und ließ sie dort sanfte kreisförmige Bewegungen machen. Sie schaute zu ihm auf und sah, dass er sich wie ein Schuljunge von Ohr zu Ohr freute. Kurze Zeit später stand Tim auf und ging in die Küche. Als er zurück kam, hielt er eine Packung Toffifee in den Händen, öffnete sie im Gehen und nahm seine alte Position wieder ein, er aufrecht sitzend, sie auf dem Rücken liegend, den Kopf auf seinem Oberschenkel ruhend. Seine Hand fing wieder an ihren Bauch zu streicheln, während die andere eine Süßigkeit nach der anderen in ihren verzückt lächelnden Mund schob. So war Tim – er hatte sich schon immer schwer damit getan über seine Gefühle zu sprechen, und auch in diesem Falle war er eher ein Mann der Tat. Als sie später im Bett lagen stellte Nicki ihn dann aber doch zur Rede und anfangs etwas verschüchtert, dann aber immer offener und sichtlich erleichterter „gestand“ er ihr, was sie schon längst wusste. Anschließend erzählte sie ihm ihre Geschichte, wie sie zufällig diese Internetseiten entdeckt hatte, wie sie dieses Thema nicht mehr losgelassen und wie sie diese Welt nach und nach für sich entdeckt hatte und nun froh war, diese neue Welt gemeinsam mit ihm zu erkunden. Eng umschlungen und mit einem seligen Lächeln schliefen sie beide ein.

Fünf kalorienreiche Jahre war das nun her. Fünf Jahre des hemmungslosen Schlemmens, der immer enger werdenden Klamotten und des stetigen Auseinandergehens in die Breite. „Fünf Jahre“, dachte Nicki bei sich und versuchte sich zu erinnern, wie anders ihr Körper sich damals noch angefühlt hatte. Es fiel ihr schwer, vielleicht, weil sie sich so viel dicker einfach wohler fühlte und ihren Körper nun viel besser kannte, da sie sich viel häufiger als früher anfasste, ihre Rundungen erkundete und liebkoste. Sie war froh, dass sich die vielen Kilos mehr oder weniger gleichmäßig verteilt hatten und sie so einfach insgesamt einen sehr dicken Eindruck machte und nicht der Bauch, die Beine oder der Hintern im Vergleich zum restlichen Körper überproportional fett wirkte, wie sie es bei vielen anderen Frauen im Netz gesehen hatte. Da waren ihre prallen Oberarme, die trotz ihrer Massigkeit noch recht fest waren und deren Speck gerade begann, sich über ihre Unterarme zu stülpen, als wenn er sie verschlucken wollte. Tim war ein absoluter Fan der daraus resultierenden Grübchen an ihren Ellenbogen und hatte ganze Nachmittage damit verbracht zu versuchen, sie zeichnerisch festzuhalten, was ihm auch ganz gut gelungen war. Auch ihr Gesicht war merklich runder geworden und umrahmte passend ihre feinen Gesichtszüge mit der geraden Nase, dem kleinen, aber vollen Schmollmund und ihren braunen Augen mit den langen Wimpern und den schwungvollen Augenbrauen, die sie stets irgendwie aufgeweckt erscheinen ließen. Ihre dicken Pausbacken waren fast immer rosig und ließen sie so je nachdem gesund und munter oder sportlich angestrengt aussehen. Das leichte Doppelkinn, dass sie früher immer gehabt hatte und das eigentlich nur auf – wie sie damals meinte – unvorteilhaften Fotos zu sehen gewesen war, ließ sich jetzt nicht mehr verbergen, wie sie den Kopf auch drehte und verrenkte, und hätte bei einem leicht molligen Mädchen locker als kleine Speckrolle am Bauch durchgehen können.
Oft stellte sie sich vor den großen Spiegel im Schlafzimmer, drehte ihren Kopf so weit sie konnte und betrachtete fasziniert, wie sich die Ansätze ihrer Speckrollen am Rücken fortsetzten und sich erst langsam Richtung Mitte wieder verloren. Ihre Schlüsselbeine waren schon vor etlichen Kilos verschwunden und auch ihre Schulterblätter ließen sich allerhöchstens mit viel gutem Willen noch erahnen. Ihre (natürlich gertenschlanke) Mutter hatte sie einmal entsetzt auf ihren „Stiernacken“ hingewiesen, den sie angeblich bekommen hatte. Auch der ließ sich nicht ganz von der Hand weisen, wenn der Vergleich vielleicht auch etwas hinkte, schließlich waren in ihrem Falle keine starken Muskelmassen gemeint, ganz im Gegenteil ... wenn sie dann eine Vierteldrehung machte, um sich im Spiegel von der Seite zu betrachten, sah sie deutlich, dass ihre Körpermitte mit Abstand den breitesten Teil ihrer Silhouette ausmachte. Sowohl ihr mächtiger Bauch als auch ihr wunderbar runder Hintern standen weit hinaus, so dass ihr Körper zusammen mit dem kleinen Kopf und den nach unten hin immer schlanker werdenden Beinen fast etwas rhombenhaft wirkte, wie sie eines Tages schmunzelnd festgestellt hatte. In der Tat waren ihre Knöchel und der untere Teil ihrer Wade recht schmal, die Knie waren schon etwas dicker und bis zu den Hüften gingen ihre Beine beständig in die Breite, so dass ihre Oberschenkel so massig waren, dass sie sich im Stehen mittlerweile berührten und sich auf den Innenseiten jeweils eine kleine extra Speckrolle zu bilden begann. Ihr Po und ihre Brüste waren beide sehr groß und voll, wurden aber von dem noch gewaltigeren Bauch in den Schatten gestellt, den sie wie eine Trophäe vor sich hertrug. Die Zeiten, in denen er nur leicht hervorstand und etwas hing, waren längst vorbei. Deutlich standen die Fettmassen hervor und hingen mittlerweile so weit herunter, dass Nicki im Stehen schmale Schlüpfer oder das Unterteil ihres Bikinis tragen konnte, ohne dass man von vorne etwas davon gesehen hätte. Auch an den Hüften quoll ihre Bauchschürze entsprechend weit herüber, dass bei schmal geschnittenen Teilen nur ein Blick auf ihren dicken Hintern verriet, ob sie gerade untenherum etwas trug oder nicht. Wenn sie stand, war ihr gigantischer Bauch ein riesiger Ball aus weichem Speck, mit einer leicht angedeuteten Welle unterhalb der Brüste, die ihren Wanst im Sitzen in zwei große Speckrollen teilte, wobei der untere Teil wie die Basis einer Pyramide noch ein gutes Stück größer und breiter war als die obere Rolle.

Ihr kurzer Streifzug durch die Vergangenheit mit dem Werdegang ihrer Gewichtskarriere hatte Nicki wieder bewusst gemacht, wie sehr sie ihre neuen Pfunde und ihr damit verändertes Körpergefühl liebte. Sie fühlte sich unheimlich fett, geliebt, begehrt und sexy. Lächelnd stellte sie fest, wie sie mit ihren Händen, ohne dass sie sich dessen bewusst war, die letzten Minuten ihren dicken Körper erkundet hatte, hier eine Handvoll gegriffen und prüfend abgewogen hatte, dort sanft gestreichelt hatte, anderswo spielerisch zugekniffen oder massiert hatte. Sie fand sich herrlich weich und so herrlich viel ... Wohin sie auch fasste, überall war sie, überall waren ihre Speckmassen präsent.
Das Geräusch der sich öffnenden Haustür schreckte sie jäh aus ihren Tagträumereien. Tim war zurück. Bevor er nach dem Frühstück das Haus verlassen hatte, hatte er ihr eine Überraschung versprochen und neugierig wie sie war, leuchteten ihre Augen auf, und erwartungsvoll lauschte sie den Geräuschen von unten. Doch Tim schien keine Anstalten zu machen, zu ihr hochzukommen, stattdessen glaubte sie zu hören, wie er in der Küche herum hantierte. Sie entschied sich dazu, die Zeit zu nutzen um sich im Badezimmer noch etwas herzurichten, falls die Überraschung in diese Richtung gehen sollte. Sie winkelte die Beine an, zog dann die Fersen soweit an ihren Po heran, wie ihr Bauch es eben zuließ und suchte mit einer Hand halt am oberen Bettpfosten. Dann kippte sie beide Beine auf die Seite und nutze den Schwung, um sich auf die Seite zu drehen. Wie jedes mal war sie fasziniert, wie der Schwung erst etwas verzögert bei ihrem Bauch ankam und sich ihr Körper zunächst ohne ihn drehte. Tim als Physikstudent hatte das lachend als "die Trägheit der Masse" bezeichnet. Aus dieser seitlichen Lage gelangte sie mithilfe ihrer Arme in eine aufrecht sitzende Position, in der sie kurz begeistert betrachtete, wie weit sich ihr dicker Bauch nach vorne schob, wenn er auf den Oberschenkeln auflag, bevor sie endgültig aufstand. Sie streckte sich wie eine Katze - nur etwas langsamer und schwerfälliger - und machte sich auf den Weg ins Badezimmer.
Bei jedem Schritt nahm sie wahr, wie sehr ihre Speckberge schaukelten, und wie sie seit einiger Zeit beim Gehen angefangen hatte zu „watscheln“, wie sie es nannte. Vor ein paar Jahren hatte sie das noch fasziniert bei anderen Frauen betrachtet, die ihr damals unglaublich fett erschienen waren. Wie es aussah, war sie nun selbst zu so einer gewaltigen Erscheinung geworden. Bevor sie sich die Zähne putzte, betrachtete sie sich noch einmal im Badezimmerspiegel. Sie lehnte sich nach hinten, griff mit beiden Armen weit hinunter und hob den unteren Teil ihres Bauchs an - zumindest das, was sie mit zwei Händen zu fassen vermochte. Dann ging sie einen kleinen Schritt nach vorne und ließ ihren fetten Bauch in das große Waschbecken plumpsen. Grinsend schaute sie zu, wie er sich darin ausbreitete. Ob er es irgendwann einmal komplett ausfüllen würde? Schnell erledigte sie noch ihre kurze Katzenwäsche und war kaum zurück im Bett, als sie Tim auch schon die Treppe heraufkommen hörte.
Das erste, was sie von ihm sah, war sein Fuß, der die Tür aufdrückte. Der Rest von ihm folgte und Nickis Augen begannen zu strahlen: Er trug ein riesiges Tablett auf den Armen, mit all den Leckereien, die sie zum Frühstück so sehr liebte. Waffeln, ein riesiger Cappuchino-Becher, Orangensaft, Nutella-Toasts, ein Aufschnittteller, ein Körbchen mit verschiedenen Brötchen, Donuts und viele andere Dinge führten einen verzweifelten Konkurrenzkampf um freien Platz auf dem Tablett. „Ich dachte, wir gönnen uns mal ein zweites Frühstück“, sagte er freudestrahlend. „Aber das ist nicht die einzige Überraschung.“
Er verschwand wieder aus dem Zimmer und kehrte mit einem Karton zurück. „Ich habe endlich eine neue Waage für dich gefunden“, sagte er. „Für dich, meinst du wohl“, lachte Nicki. Als Naturwissenschaftler war er viel mehr an den nackten Zahlen interessiert als sie. Trotzdem war sie natürlich neugierig. Die alte Waage konnte ihr, seit sie vor zwei Jahren die 150 kg überschritten hatte, nicht mehr weiterhelfen. Kurze Zeit später stellte sie sich gespannt auf die neue Waage und drückte ihren Bauch nach innen, um sehen zu können, was die roten Ziffern sagten. „Wow!“, entfuhr es Tim und er umarmte sie von hinten. „376 amerikanische Pfund - das heißt, du wiegst jetzt knapp über 170 Kilogramm.“ Nicki ließ sich die Zahlen auf der Zunge zergehen. Nie hätte sie sich vor ein paar Jahren erträumen lassen, einmal so fett zu werden. 170 kg klang traumhaft in ihren Ohren. Sie fühlte sich rundum wohl, so wie sie war. Obwohl 400 Pfund natürlich auch verlockend klangen. Aber was waren schon diese willkürlich gewählten Zahlen? Sie würde weiterhin ihr Leben im Schlaraffenland genießen – so viel stand fest.

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