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Lilly

von Koudelka

Lilly war nie ein dickes Kind gewesen. Ok, sie war ein klein wenig mollig und hatte ein wenig Babyspeck um den Bauch. Doch für sie war das ok, und sie fühlte sich wohl. Doch als sie 16 wurde (ihr Geburtstag war der 15. Dezember) nahm sie etwas mehr zu und wog nun 72 Kilo. An diesem Tag erkannte sie, dass sie ihren Speck nicht nur akzeptierte – sie liebte ihn. Sie liebte es, wie ihre ohnehin schon engen Tops über ihrem neuen wabbeligen Speckbauch spannten. Ihr dicker runder Hintern passte kaum mehr in ihre Jeans und ihr Hüftspeck wölbte sich über den Bund. Dick zu sein gefiel ihr eindeutig besser. Und noch dazu brauchte man sich keine Gedanken zu machen, was man aß. Ein weiterer Effekt war, dass sich ihre Eltern zusehends darüber beklagten, wie dick sie doch geworden wäre. Lilly beschloss, dies als ihre persönliche Rebellion weiterzuführen. Wenn sie sich bei 72 Kilo schon so aufregen, dann sollten sie erst mal abwarten. Das bisschen Speck reichte allerdings nicht für einen zünftigen Schock.
Sie fällte eine Entscheidung. Am Neujahrsabend nahm sie sich vor, noch mehr zuzunehmen. Sie wollte, dass jeder sehen konnte, dass sie, die kleine Elisabeth, jetzt fett und übergewichtig war. Sie erzählte ihrer besten Freundin Tara davon und diese war bereit, ihr dabei zu helfen.
Von diesem Tag an futterte Lilly alles, was sie in die Finger bekam. Sie stopfte sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit voll, und Tara stellte sicher, dass sie immer genug fettes Essen in Reichweite hatte. Als der Sommer kam, quoll sie aus all ihren Klamotten, ihr Hintern war groß und rund, ihre Arme und Beine waren fleischig und ihr Bauch bestand aus zwei dicken Speckringen. Sie trug stets zu enge und kurze Klamotten, um ihren Speck zur Schau zu stellen.
Lilly liebte es. Sie liebte ihren neuen schwabbeligen Körper. Sie genoss es, wenn die Leute auf der Straße auf ihre entblößten Fettrollen starrten und die Köpfe schüttelten. Vor allem Personen, die sie schon länger kannten, konnten es kaum glauben, und viele überschütteten sie mit Diät-Tips und guten Ratschlägen. In nur fünf Monaten hatte sie sich weitere 30 Kilo angefressen und hatte somit die 100 Kilo-Marke geknackt. Es war nun nicht mehr zu übersehen, dass sie Übergewicht hatte. Sie hatte sich schlau gemacht. Für ein Mädchen ihres Alters und mit ihrer Statur hatte sie nun schon fast 50 Kilo Übergewicht. Ein Zentner mehr als normal. Das war so geil. Sie war außergewöhnlich. Sie fiel auf. Und das viele Fett fühlte sich wunderbar an. Sie fühlte sich wunderbar an. Auf jeden Fall musste sie noch mehr zunehmen. So schnell wie möglich.
Zu dieser Zeit entdeckte Tara ein Pulver zum Anrühren von Gewichtszunahmedrinks - ironischerweise in einem Fitness-Shop. Lilly liebte das Zeug, weil es ihre Gewichtszunahme ordentlich beschleunigte.
Im Oktober brachte Lilly bereits 125 Kilo auf die Waage und war nun das fetteste Mädchen in ihrer Klasse – und die schlechteste in Sport. Ihre Kondition und Ausdauer hatten stark nachgelassen. Doch Lilly fand es geil, so außer Form zu geraten. An ihrem 17. Geburtstag wog sie 146 Kilo. Ihre Eltern wurden nicht müde, Lilly wegen ihres Gewichts und ihres Essverhaltens zu tadeln. Doch insgeheim dachten sie sich, dass sich das nach der Pubertät wieder normalisieren würde. Lillys Bauch hing nun schon merklich. Sie achtete immer darauf, dass sie ihren Bauch nicht in die Hose steckte, sondern ihn über den Hosenbund hängen ließ. So schaute ihre Wampe immer etwas unter ihren engen Tops hervor. Immer wieder stellte sie sich nackt vor den Spiegel, hob ihren Bauch mit beiden Händen an, ließ ihn heruntersacken und betrachtete, wie ihr ganzer Körper dadurch schwabbelte. Fett zu sein war so cool. Sie konnte sich diesen ganzen Schlankheitswahn überhaupt nicht erklären. Sie war so stolz, dass sie ihr Gewicht in einem Jahr mehr als verdoppelt hatte. Sie versprach sich, in Zukunft noch besser zu werden.
Lilly begann das neue Jahr mit einem Essensplan. Sie wählte ihr Essen nun nach Kalorien aus – je mehr desto besser. Außerdem versuchte sie immer mehr und mehr zu essen, und das ganze dann mit noch mehr Gain Shakes runterzuspülen. Im Juli wog sie 173 Kilo und schwabbelte am ganzen Körper. Sie verbrachte den Sommer damit, Unmengen von Eis zu essen und ihren fetten Wanst in der Sonne zu bräunen. Sie fand Spaß daran, sich in viel zu kleine Bikinis zu quetschen und den geschockten Zuschauern im Freibad eine Fressshow zu liefern. Tara war sehr gut darin, Lilly zu mästen. Sie testeten jede Eisdiele der Stadt aus. Lilly trank sogar hin und wieder einen ganzen Topf Gain-Shake, den sie anstatt mit Wasser mit geschmolzener Schokoeiscreme und Sahne angerührt hatte.
Lillys Gewicht explodierte geradezu. Am Jahresende als ihr 18. Geburtstag nahte, wog sie 228 Kilo und war gewaltig. Sie startete in die Weihnachtsferien als das fetteste Mädchen der ganzen Schule. Eigentlich hätte sie schon längst ihren Führerschein machen können, doch mittlerweile hatte sie schon so stark an Körperumfang zugelegt, dass ihr der Fahrersitz schon etwas zu eng und ihr Bauch ständig im Weg war. Und da sie ja ohnehin noch weiter zulegen würde, sah sie keinen großen Sinn darin, Unmengen von Geld für einen Führerschein auszugeben, wenn sie sowieso bald zu fett war zum Autofahren. Zu fett zum Autofahren ...Wow! Für welche Dinge würde sie wohl noch bald zu fett sein?
Ihre Eltern waren nun doch besorgt, weil ihre Tochter so enorm fettleibig geworden war und anscheinend keine Anstalten machte, daran etwas zu ändern. Lillys fette Wampe hing auf ihre riesigen Schenkel herab und ihr Hintern quoll über jeden Stuhl. Sie war völlig außer Form und vermied es so oft wie möglich Treppen zu steigen oder sonstige körperlich anstrengenden Dinge. Sie war völlig vernarrt in ihren übergewichtigen Körper und wünschte sich nichts mehr, als ihn noch viel fetter zu machen. Tara war ebenfalls stolz auf ihr Werk. Lillys Personenwaage ging nur bis 200 Kilo und so besorgte Tara eine Industriewaage, damit sie Lillys Fortschritt weiterhin messen konnten. Lilly hatte keine Ahnung, woher sie das Geld dafür nahm.
Lillys Appetit war völlig außer Kontrolle. Es verging nun kaum ein Tag, an dem sie nicht bis zum Platzen vollgestopft war. Zusätzlich machten Tara und Lilly nun Tage, an denen Lilly ausschließlich Weightgain-Shakes trank und sich auch mit diesen völlig voll pumpte. Sie konnten die Anzahl der konsumierten Kalorien nur schätzen. Lillys Körper wuchs so schnell, dass man ihr förmlich beim Fetterwerden zusehen konnte. Ihre Eltern flehten sie an, weniger zu essen, bevor sie hoffnungslos übergewichtig würde. Doch das war genau das, was Lilly wollte. Sie vermied nun mehr und mehr Bewegung und wurde unheimlich faul und träge. Sie lag nun immer öfter auf der Couch, ließ sich von Tara bedienen, aß, nahm zu und bewunderte ihre eigene Fettleibigkeit. Im Laufe des Jahres wurde sie riesig und konnte mit ihren enormen Schenkeln nur noch watschelnde, kleine Schritte machen – und manchmal, wenn sie sich vollgefressen hatte, sogar nur mit Taras Hilfe.
Lillys Einstellung zu ihrem Übergewicht veränderte sich. Hatte sie anfangs nur zugenommen, weil sie es sexy und rebellisch fand, fett zu sein, so war sie nun immer mehr davon fasziniert, wie sehr ihr eigenes Gewicht ihre Bewegungsfreiheit beeinflusste. Ihr unglaublich massiger Körper wurde immer unbeweglicher. Und obwohl sie dieser Gedanke ein klein wenig nachdenklich machte, konnte Lilly der Versuchung einfach nicht widerstehen. Der Gedanke, dass sie sich tatsächlich so enorm fett fressen würde, dass sie von anderen Menschen abhängig war, erregte sie mehr als alles andere. Und so machte sie weiter.
Im September brach einmal mitten im Unterricht ein Stuhl unter Lillys Arsch zusammen. Alle lachten sie aus, aber Lilly fühlte sich großartig, weil sie so fett war. Als ihr Geburtstag kam schleppte sie 347 Kilo auf ihrem 19 Jahre jungen Körper umher. Ihr gewaltiger Bauch hing ihr nun schon bis zu den Knien, ihre Beine verwandelten sich in riesige Fettwülste und ihr Gesicht war angeschwollen mit einem großen schweren Doppelkinn. Sie bekam nun langsam Probleme, alleine aufzustehen, aber Tara war immer da, um zu helfen.
Der tägliche Gang zur Schule wurde immer mühsamer für sie. Obwohl sie die entsetzten Blicke der anderen Schüler genoss, wurde das Laufen immer schwerer für sie, je fetter sie wurde. Immer mehr Stühle zerbrachen unter ihrem Gewicht. Eines Morgens im Januar war es ihr dann tatsächlich unmöglich, ohne fremde Hilfe aus dem Bett aufzustehen. Nachdem Lilly ihre Fettmassen 15 Minuten hin und her geschaukelt hatte um genug Schwung zu holen gab sie es auf. Sie wurde immer immobiler und fand es toll. Tara und ihre Eltern mussten ihr nun jedes Mal beim Aufstehen helfen. Doch Lilly stopfte sich trotz allem noch mehr voll als vorher.
Dummerweise war dies die Zeit, in der es für ihr Abitur in den Endspurt ging. Sie wollte das Abitur auf alle Fälle bestehen. Doch fand sie zwischen ihren Fressorgien kaum Zeit zum Lernen und zum anderen war sie nun buchstäblich zu fett, um ohne fremde Hilfe laufen zu können. Die letzten Wochen vor der Prüfung waren hart und anstrengend für sie, doch am Ende hielt eine 403 Kilo schwere Lilly ihr Zeugnis in der Hand. Sie wusste selbst, dass selbst mit dem besten Zeugnis der Welt sie niemals einen Job kriegen würde. Immerhin wog sie etwa achtmal so viel wie sie wiegen sollte. Doch das Abitur wollte sie einfach geschafft haben.
Im Laufe des Herbstes wurde sie langsam so fett, dass sie nicht mehr richtig durch Türen passte. Im frühen November war es für sie dann endgültig unmöglich aufzustehen. Ihre fetten Beine konnten die Last ihres enormen Körpers nicht mehr tragen. Sie war nun also vollends immobil. Doch anstatt sich nun Gedanken darüber zu machen, tat Lilly das was sie immer tat. Sie stopfte kiloweise fettes Essen in sich hinein. Die Welt war ihr nun ziemlich egal – schließlich erlebte sie sie auch übers Fernsehen. Ihre Eltern hatten aufgegeben. All ihre gut gemeinten Reden waren ins Leere gelaufen. Alles was sie tun konnten war, ihrer abnormal fettleibigen Tochter zur Hand zu gehen.
Mit 20 Jahren wog Lilly 479 Kilo. Sie bedeckte ihr komplettes Bett. Da sie nun nicht mehr aufstehen und somit auch nicht mehr auf die Toilette konnte, brauchte sie nun ständig jemanden, der sie pflegte. Tara erledigte das mit Begeisterung. Sie hatte gerade ihre Lehre als Schwester abgeschlossen, und konnte sich somit auch weiterhin professionell um Lilly kümmern. Um ihr Geschäft zu erledigen, musste Lilly ihren gewaltigen Fettkörper zu Seite rollen, damit Tara ihr die Bettpfanne unter die riesigen Arschbacken schieben konnte. Allein das ging schon an die Grenzen von Lillys körperlicher Leistungsfähigkeit. Doch Lilly war das alles nicht peinlich. Es kümmerte sie nicht im Geringsten, dass sie nun buchstäblich schwerbehindert war und das nur durch ihre eigene Verfressenheit. Alles was sie wollte war fett sein. Und vor allem wollte sie immer noch fetter werden.
Ans Bett gefesselt wurde Lilly nun noch schneller fetter. Im Juli kamen Leute vom „Guinness-Buch“ und erklärten die 556 Kilo schwere Lilly zur fettesten lebenden Frau der Welt. Lilly war unglaublich stolz auf das, was sie erreicht hatte. Was als kleine Rebellion begonnen hatte, hatte ihr nun Weltruhm eingebracht – wenn man das so nennen mochte. Da lag sie nun auf ihrem Bett, eine junge Frau so fett und aufgedunsen und nun nicht einmal mehr in der Lage, sich ohne fremde Hilfe auf die Seite zu drehen. Doch sie war glücklich mit ihrem Leben und fraß sich unbeschwert Tag für Tag immer fetter. Kilo für Kilo für Kilo.
Mit 21 wog sie 633 Kilo und war nur noch ein endlos fressender Fettberg. Ihre Fettmassen hingen nun schon weit über den Rand ihres mittlerweile metallverstärkten Bettes hinaus. Ihre gewaltigen Beine waren unter ihrem riesenhaften Fettwanst verschwunden, so dass nur noch ihre Füße zu sehen waren, die nun auch schon so fett waren, dass sie nicht einmal mehr mit den Zehen wackeln konnte. Außerdem waren ihre Arme nun so gewaltig, dass sie nur noch mit großer Anstrengung die Hand zum Mund heben konnte. Auch ihre Finger waren mittlerweile so aufgequollen, dass sie Mühe hatte Dinge festzuhalten. Tara musste Lilly von nun an per Hand füttern.
Doch Lilly fühlte sich wohl in ihrem Kokon aus Fett und bremste ihre Fressgier kein bisschen.
„Guinness“ kam erneut und korrigierte den Rekord vom Vorjahr. Aus der fettesten lebenden Frau wurde der fetteste Mensch der Welt.
An ihrem 22. Geburtstag hing Lillys Fett bereits vom Bett auf den Boden. Lilly wog 809 Kilo. Sie konnte keinen Finger mehr rühren, nicht den kleinsten Muskel mehr bewegen mit Ausnahme ihres Gesichtes. Und selbst das war kaum noch zu erkennen, denn ihre Gesichtszüge waren völlig vom Fett eingehüllt. Ihre riesigen wassermelonengroßen Backen drückten ihre Lippen zusammen, wodurch sie nur noch undeutlich sprechen konnte. Ihre gewaltige Fettrolle die unter ihrem kaum noch zu erkennenden Kinn hing machte jede Bewegung des Kopfes unmöglich. Und trotz alledem bestand Lilly darauf, von Tara immer weiter und weiter gemästet zu werden. Es war für sie einfach viel zu schön, zu spüren, wie ihr unglaublich riesiger schwabbeliger Fettkörper immer noch fetter und noch fetter wurde und sie mehr und mehr einhüllte.
Das war vor knapp 4 Jahren. Lilly ist nun 26 und wiegt 1733 Kilo. Sie frisst immer noch ununterbrochen und wird von Tara durch einen Schlauch mit püriertem Junkfood gefüttert. Lillys Körper füllt nun fast den Raum aus. Sie ist ein einziger riesiger fetter Berg aus Speck – und war niemals glücklicher. Ihre Hände wurden längst von ihrem Armfett verschluckt, ihr Gesicht versteckt sich hinter monströsen Backen und einem noch gewaltigeren Doppelkinn. Es ist auf den ersten Blick schwer zu glauben, dass dieser formlose Blob eine junge Frau ist. „Guinness“ kürte sie – schon wieder - zum fettesten Menschen der je gelebt hat. Lilly ist stolz auf sich. Sie kann zwar kaum noch sprechen, aber von Zeit zu Zeit, wenn Tara ihr den Schlauch aus dem Mund nimmt flüstert sie leise: „Nicht ... aufhören! ... Weiter ... essen! ... Fetter ... werden! ... So ... fett!“ Und so steckt Tara ihr wieder den Schlauch zwischen die Lippen und fährt fort ihre beste Freundin zu mästen.
Wer weiß, wie fett Lilly noch werden wird. Auf jeden Fall wird sie mit jedem zusätzlichen Kilo glücklicher...

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