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Die Anhalterin

Es fing an zu regnen, als ich aus dem Raststätten-Restaurant kam. Na wunderbar, dachte ich. Noch immer 300 Kilometer bis nach Hause, es wurde spät, und jetzt wurde ich auch noch naß, während ich den Daumen in den Wind hielt. Hätte ich mich doch nicht so lange damit aufgehalten, mich durch die Fast-Food-Speisekarte zu futtern! Noch besser noch: Hätte ich nicht das Reisegeld, das mir meine Mutter extra geschickt hatte, für Kuchen und Torten ausgegeben ... Nun ja, das war nicht mehr zu ändern. Vorsichtshalber hatte ich meinen Eltern noch nicht gesagt, wann sie mich erwarten konnten. Was ich allerdings tun wollte, wenn ich es heute abend nicht mehr bis Hamburg schaffen würde, hatte ich noch keine Ahnung.
Der Regen wurde stärker, als ich zum Ende des Parkplatzes ging. Ich versuchte, den Reißverschluß meines Anoraks zuzumachen, ohne die schwere Reisetasche von der Schulter zu nehmen, was ein wenig Mühe bereitete, weil die Jacke – wie all meine Sachen – in den letzten Monaten eng geworden war und nur noch so eben über meine Hüften paßte. Die gefütterte Jacke ließ mich darüber hinaus noch dicker erscheinen, als ich sowieso schon war; wenn ich sie offen trug, zeichneten sich meine üppigen Formen unter den Schlabberpullis und Westen nicht so deutlich ab. Hoffentlich kriegen wirklich nicht nur die Modeltypen schnell einen Lift, dachte ich.
Eine halbe Stunde verging, ohne daß mich jemand mitnahm. Mein Haar war schon ziemlich naß, und mir wurde kalt, als ein großer Volvo-Kombi aus einer Haltebucht ausscherte und tatsächlich bei mir hielt. Die Beifahrertür wurde von innen aufgeklinkt. "Wo soll's denn hingehen?" klang mir entgegen.
"Nach Hamburg?" Ich beugte mich hinunter, um den Fahrer anzusehen – mein voller Magen, der sich mit den zwei Portionen Currywurst mit Pommes und den drei Marsriegeln schwer tat, protestierte dabei etwas. Gleichzeitig zog sich ein kurzes Prickeln durch meinen ganzen Körper. Denn der Fahrer war mehr als nur ein bißchen zu dick. Er war fett, so fett, daß sein mächtiger Wanst fast das Steuer des Wagens berührte.
"Da kann ich dich ein ganzes Stück mitnehmen. Stell deine Tasche hinten auf den Sitz!" Eilig öffnete ich die hintere Tür und schob meine nasse Reisetasche vorsichtig neben zwei Kartons, über denen ein nachlässig zusammengeknülltes riesiges Sakko lag, dann schlüpfte ich auf den Beifahrersitz.
"Nett, daß - Sie angehalten haben", sagte ich, zögernd, während ich versuchte, das Alter meines Fahrers zu ergründen. Fette Menschen wirken oft jünger als sie sind, und obwohl ich ihn nicht älter als dreißig schätzte, konnten die runden Wangen und das breite Doppelkinn einen falschen Eindruck hervorrufen.
"Bei dem Wetter kann man doch niemanden stehen lassen. Ich bin früher auch viel getrampt, ich weiß, wie das ist. Außerdem bist du mir schon in der Raststätte aufgefallen." Ach du liebe Zeit. Hatte er etwa gesehen, wie viel ich in mich reingestopft hatte? Er mußte mich für ein verfressenes Schweinchen halten! Andererseits – er selbst war ja noch dicker als ich ... "Die Pommes Frites waren scheußlich, oder?" fuhr er fort. "Möchte gar nicht wissen, wann die das letzte Mal das Öl gewechselt haben. Also ehrlich, ich liebe Pommes Frites, aber so ... Naja, an der Autobahn gibt es ja leider nicht so viel Auswahl. Der Hunger treibt's rein ..." Dabei lächelte er verschwörerisch. Ich lehnte mich gemütlich zurück und begann, mich zu entspannen.
Wir begannen ein lockeres Gespräch; während wir uns unterhielten, konnte ich kaum den Blick von seinen riesenhaften Formen lösen. Sein massiger Bauch hielt meinen Blick am meisten gefangen, breit und weich wölbte er sich nach vorn und ruhte auf den Schenkeln, die den Sitz mehr als ausfüllten; seine Hände waren von einer weichen Fettschicht überzogen und hatten Grübchen wie die eines Babys. Wie schwer mochte er sein? 150 Kilo? Mindestens, dachte ich bei mir.
Draußen wurde es langsam dunkel, und die isolierten Lichter der anderen Fahrzeuge und die monoton auf und nieder wippenden Scheibenwischer erzeugten eine eigentümlich surreale Atmosphäre. Eine seltsame Vertrautheit herrschte zwischen uns, und obwohl er zunächst keine weiteren Bemerkungen übers Essen machte, waren wir uns beide sicherlich allein schon wegen des sichtbaren Übergewichts des Anderen bewußt, zumindest eine wesentliche Sache gemeinsam zu haben. Ich erzählte ein bißchen von meinem Studium und fand heraus, daß er Software entwickelte und viel unterwegs war, um seine Kunden vor Ort zu betreuen. "Die meiste Zeit sitze ich im Auto oder vor dem Computer", sagte er. "Ich bekomme ein bißchen wenig Bewegung – wie man ja sieht." Dabei strich er sich über den schwellenden Ranzen – so, als sei ihm das enorme Übergewicht, das er mich sich herumtrug, nicht im mindesten peinlich. "Sag mal, könntest du mir einen Gefallen tun? Ich kriege langsam wieder Hunger – da hinten in dem Karton liegen ein paar Schokoriegel. Kommst du da ran?"
Ich drehte mich versuchsweise um und schnaufte dabei, weil meine Jeans mich in den dicken Bauch kniff. Ich fühlte, wie der Bund sich tief zwischen meine beiden Speckrollen grub. Schließlich mußte ich doch den Gurt lösen und mich weiter nach hinten beugen, damit ich den Karton zu fassen bekam. Ein paar Schokoriegel! dachte ich. Etwa zwanzig Großpackungen stapelten sich darin, flankiert von Coladosen. Kein Wunder, daß er so dick war...
"Was hätten Sie denn gern?"
"Such was aus", sagte er. "Du kannst mich ruhig duzen – ich heiße Thomas."
"Tanja", sagte ich, während ich ein Fünferpack Snickers auf den Schoß nahm.
"Nimm dir auch ruhig was. Wir Chocaholics müssen doch zusammenhalten ..."
"Ich hatte auf der Raststätte schon drei Mars", gestand ich.
"Hmmm", sagte er. "Ich steh zur Zeit mehr auf Karamel mit Keks und so. Meine Marsphase hatte ich, als ich endgültig aufgehört habe, an Diät oder abnehmen zu denken. Da habe ich mir am Tag fast regelmäßig zehn Stück gekauft."
Die Vorstellung, daß er sich wirklich ständig mit Süßigkeiten vollstopfte, war für mich unglaublich erregend und machte mich direkt wieder hungrig.
"Zehn Stück? Das ist aber ganz schön viel..."
"Wieviel schaffst du so am Tag?" fragte er, während er einen großes Stück abbiß und genußvoll kaute, so daß sich sein Doppelkinn wabbelnd bewegte. Ich hielt einen Augenblick inne und ließ seine Frage einwirken. Er verstand. Er fühlte wirklich wie ich, genoß es genauso, sich entgegen aller Vernunft mit Süßigkeiten zu überfressen. Endlich konnte ich einmal ganz offen sein.
"Sieben oder acht", sagte ich. "Obwohl ich meistens eher verschiedene Sachen esse. Wann hast du denn mit den Diäten aufgehört?"
"Vor drei Jahren etwa. Seitdem habe ich siebzig Kilo zugenommen. Weißt du, irgendwann habe ich beschlossen, daß ich mir nicht mehr ständig die leckersten Sachen versagen will, ich hatte keine Lust mehr, mir bei jedem Bissen zu überlegen, ob ich davon zu dick werde. Und dann habe ich festgestellt, was es für ein faszinierendes Gefühl ist, fett zu werden..."
Er sprach es ganz gelassen aus, das seltsame Kribbeln, das ich empfunden hatte, als ich feststellte, daß mein Hintern immer breiter wurde, weil ich mich so gehen ließ, daß meine Schenkel aneinanderrieben und mein Bauch sie berührte, wenn ich mich hinsetzte. Mit erregtem Entsetzen hatte ich gesehen, daß die Waage fast wöchentlich ein neues Kilo anzeigte, und auch wenn ich gelegentlich einen Tag gefastet hatte, dann nur, um am Tag darauf um so mehr zu fressen und noch dicker zu werden. Thomas lächelte, als ich ihm davon berichtete.
"Das kenne ich ... hast du dich manchmal auch ganz bewußt gemästet?"
Ich nickte: "Ja – ausprobiert, wieviel ich essen kann, ob nicht vielleicht noch mehr reingeht. Am liebsten abends im Bett, damit ich mich danach gleich zurücklehnen und schlafen konnte, wenn ich so richtig überfressen war."
"Wieviel wiegst du denn jetzt?"
In die Dunkelheit und das monotone Scheibenwischen hinein traute ich mich, es zu sagen: "118 Kilo. – Und du?"
"164." Wieder sah ich seine Wampe an, die sanft wackelte, wenn der Wagen über eine Unebenheit fuhr. Das Snickers hatte er aufgegessen, und als er mir das Papier gab, legte ich ihm einen zweiten ausgewickelten Riegel in die Hand. "Hey, du kannst ja Gedanken lesen." Mit einem kurzen Blick überzeugte er sich, daß auch ich meinen zweiten aß. Die Süße der Erdnüsse, Candycreme und Karamel war wunderbar, trotzdem fühlte ich jetzt hinter mich wieder in den Karton, ob ich nicht eins der KitKat-Packs erwischen konnte, die ich vorhin gesehen hatte.
Gemeinsam aßen wir auch davon noch jeder zwei Stück. Mein Bauch war gespannt und hart, ich drückte ihn ein bißchen vor, um bequemer zu sitzen, und merkte, daß Thomas das nicht entging. "Iß ruhig noch einen", sagte er.
"Wenn du auch noch einen ißt."
"Klar." Er wollte mir beweisen, daß das für ihn kein Problem war und verschlang den Riegel mit drei schnellen Bissen. Ich fing an zu lachen und machte es ihm nach.
"Einen noch", sagte nun ich. Es war zu schön, ihn essen zu sehen.
"Dann gib schon", lachte er. Ich hatte das Gefühl, als müßten meine Hosen jeden Augenblick platzen, so fett drängte sich mein gemästeter Leib an den festen Stoff der Jeans, in die ich sowieso nur noch mit Mühe hineinkam. Dick drängte sich die Fettrolle meines Oberbauchs über den Bund. Thomas verdrückte sein drittes KitKat nun langsam und seufzte ein wenig, auch er versuchte, den Bauch vorzudrücken, um den Magen zu entlasten.
"Sag mal... macht es dir was aus, wenn ich den Knopf von meiner Jeans ein bißchen aufmache?" fragte ich. Ich hielt den Druck einfach nicht mehr aus.
"Natürlich nicht, wir haben ja ganz schön gefuttert. Meine Hosen kneifen mich auch so."
Erleichtert schob ich meine Hand unter den Pullover, der über meinem Speck recht eng anlag, und ich hatte kaum den Reißverschluß hinuntergezogen, als mein Bauch befreit nach vorn quoll und sich über meinen Schoß schob. Es sah aus, als würde ich keine Unterwäsche tragen, weil mein fetter Unterbauch wie immer den Stoff des Höschens nach unten geschoben hatte. Thomas registrierte das mit einem kurzen Blick, während er selbst nun eine Hand vom Steuer genommen hatte und versuchte, sich die eigene Hose zu öffnen. Er schnaufte dabei laut.
"Soll ich dir helfen?" fragte ich und beugte mich hinüber. Sein Speck war weich und warm, als ich über die Rundung seines enormen Wanstes strich, der von einem Hemd eng umspannt wurde. Der Saum des Hemds war schon längst aus der engen Hose gerutscht, und ich fühlte weiche Haut, als ich unter sein Fett faßte, um den Knopf zu öffnen, was auch mir nur unter Schwierigkeiten gelang. Ich hatte das kaum getan, als sein Fett den Reißverschluß mit Macht von selbst auseinanderdrängte und weich wabbelnd nach vorn floß.
"Das tut gut..." seufzte er tief. Am liebsten hätte ich meine Hand etwas länger dort ruhen gelassen, umfangen von seinem fetten Bauchspeck, aber anstandshalber zog ich sie doch irgendwann zurück und wickelte mir lieber noch ein Snickers aus.
"Du hast wirklich einen guten Appetit", sagte er anerkennend. "Ich mag das ... eine Frau, die ihren Gelüsten nachgibt und soviel ißt, wie sie mag. Sag mal, hast du auch Lust auf was Herzhaftes?"
Vor uns war gerade die Leuchtreklame einer McDonalds-Filiale zu sehen. Zwar war ich mehr als satt, aber ich wollte sehen, wie Thomas sich nach dem Kilo Schokolade auch noch fettriefende Burger genehmigte, also sagte ich ja.
Thomas nahm die nächste Ausfahrt, und am Drive-In-Schalter bestellte er eine Unmenge Burger, Pommes und für jeden zwei Milchshakes, die uns die ebenfalls recht propere Bedienung in zwei großen Papiertüten mit wissendem Gesichtsausdruck durchs Fenster reichte. Beim Fahren aßen wir weiter ... wobei ich Thomas schließlich mit Pommes Frites fütterte, während er einen Cheeseburger nach dem nächsten verdrückte. Der Geruch der Burger machte mir tatsächlich wieder Appetit – tatsächlich hatte ich Lust auf etwas Herzhaftes und aß selbst zwei Cheeseburger. Wir aßen nicht nur, wir fraßen. Wir stopften uns grenzenlos voll und genossen die Situation beide – er sah mir aus den Augenwinkeln zu, wie ich mich vollfraß und mich immer wieder zurücklehnte, um satt zu stöhnen und meinen immer mehr vorquellenden Bauch zu tätscheln, und er tat dasselbe.
Zwei Burger und zwei Shakes waren noch übrig, als er zugab, pappsatt zu sein.
"Ich auch", sagte ich. "Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel gegessen."
"Schade eigentlich – hättest du mal tun sollen", lächelte er.
"Kannst du dir vorstellen, wie fett ich dann jetzt wäre?"
"Ja, das kann ich – deswegen sag ich's ja." Er lächelte immer noch. "Meinst du, du würdest deine Hose jetzt wieder zubekommen?"
"Auf keinen Fall. Mein Bauch fühlt sich an wie ein Ballon."
"Er sieht auch so aus. Wunderschön."
Jetzt wurde ich rot. "Deiner ist wunderschön. So dick und rund, und es ist so toll, wie er wackelt ... Komm, iß doch noch den einen Burger."
"Nur, wenn du dann den anderen ißt." Er seufzte. "Ich werde fast ein bißchen müde, das muß das ganze Essen sein. Vielleicht sollten wir doch irgendwo anhalten und ein paar Stunden schlafen." Uns beiden war klar, was das bedeuten konnte. Er wartete jetzt nur auf ein Zeichen von mir.
"Ja", sagte ich langsam. "Wir könnten den Rest der Süßigkeiten mit in ein Hotelzimmer nehmen und uns etwas Süßes nach all dem Herzhaften genehmigen..."

Wir verließen also die Autobahn und fuhren bis zur nächsten Ortschaft, an deren Rand wir einen Holiday Inn fanden. Langsam und träge arbeitete sich Thomas aus dem Auto, als wir hielten. Seine Hose war noch immer offen, und der Reißverschluß wäre auch auf keinen Fall wieder zugegangen – nicht nach der üppigen Freßorgie von vorhin. Er nahm das Jackett vom Rücksitz und knöpfte es zu. Die Knöpfe spannten leicht und betonten seine Fettleibigkeit nur noch mehr. Ich zog meinen Pullover nach unten und hängte meine Jacke über, damit man meinen Bauch nicht so sah. Dann folgte ich ihm zur Rezeption. Sein dicker Hintern wackelte bei jedem Schritt, und der Watschelgang ließ darauf schließen, daß ihn seine dicken Schenkel beim Gehen behinderten. 164 Kilo... Zwar konnte ich es nicht sehen, aber ich war sicher, daß sein fetter Bauch von einer Seite zur anderen schwabbelte.
Der Weg zu unserem Zimmer war nicht weit, und natürlich nahmen wir den Fahrstuhl, aber trotzdem war ich außer Atem, als Thomas die Tür aufschloß. Zu wenig Bewegung in letzter Zeit, zu viel gutes Essen – ich wurde kurzatmig und immer unbeweglicher. Ich war bequem geworden, seit ich zu viel aß, und davon natürlich nur noch dicker. Und nun, mit meinem prallvoll gestopften Bauch, war ich noch träger als sonst. Thomas ging es aber offenbar ganz ähnlich; wir waren kaum im Zimmer, als wir uns beide schnaufend auf die Bettkante sinken ließen. Ich merkte, daß seine Seite sich deutlich tiefer senkte als meine. 164 Kilo... Sein Stöhnen klang so fett und satt, wie er war, als er sich unter Mühen die Schuhe aufband; er hörte sich unwahrscheinlich zufrieden an. Ich zog mich nun ganz aufs Bett, richtete mich auf Knien auf und rückte hinter ihn, so daß mein dicker Bauch sich an seinen Rücken kuschelte. Thomas lehnte sich zurück, mit einem weiteren langen Seufzer. Meine Hand glitt von oben in sein Hemd, um über seine Brust zu streichen; er war ein wenig behaart, aber nicht sehr, und sein Fleisch war fast so weich und üppig wie meins – Fettbrüstchen lagen auf seinem enormen Wanst auf. Zu gern hätte ich die Speckfalten seines Oberbauchs geknetet, also beugte ich mich etwas weiter nach vorn und versuchte, meine Hand um die dicke Rolle zu schließen, aber er war viel zu dick, als daß mir eine Hand genügt hätte. Er hatte einen göttlichen Körper, und sein träges Stöhnen machte mich verrückt.
Langsam drehte er sich nun herum und wartete, bis ich mich auf dem Bett ausstreckte. Mein Pullover hatte ich über meinem überfütterten Bauch weit hochgeschoben, und ebenso breit quoll mein Speck aus dem offenen Reißverschluß – Thomas bekam einen guten Ausblick auf meine Pfunde. Schon so viele .... in den letzten Wochen hatte ich völlig ungehemmt gefressen, zu süß, zu fett, zu viel, und das war deutlich zu sehen. Jetzt schob ich meine Hand unter mein Fett und ließ es wackeln, wobei ich selbst satt seufzte. Thomas lächelte und kam nun zu mir herüber, wobei sein Wampe fast die Matratze berührte. Ich konnte es nicht erwarten, diese Fettmassen auf meinen eigenen zu fühlen, aber das brauchte ich auch nicht – sein weiches Fleisch war nun direkt neben mir und drückte sich an mich wie ein Kissen.
"Du bist so schön", flüsterte er. "So dick und schwer. Und hungrig."
"Jetzt nicht mehr."
"Wie schade."
"Sei mal ehrlich – könntest du noch etwas herunterbringen?"
"Etwas sahnig-süßes vielleicht."
"Du bist ja unersättlich."
"Was meinst du, wie ich so fett geworden bin!" Er lachte und zeigte hübsche Grübchen. Jetzt endlich grub ich meine Hände in seinen Bauch. Ganz weich und nachgiebig schmiegte sich das viele Fett in meine Hände. Eine dicke Rolle Speck schob sich unter seinem Nabel nach vorn, üppig, breit, prall und gleichzeitig sanft. Wieviel genußvolles Sattessen wohl dafür gesorgt hatten, daß sich eine derartige Speckschicht über seinem Bauch wölbte ... Vorsichtig befühlte ich jeden Zentimeter Fett, begann, seinen strammen Leib zu massieren, drücken, streicheln und spielerisch zu kneifen. Er seinerseits knetete die dicken Birnenbacken meines Hinterns, legte dann die ganze Hand auf mein wackelndes Fleisch, wie um die Größe zu prüfen. Mit den Fingerspitzen erforschte er jedes Cellulite-Grübchen, das sich dort eingenistet hatte, und strich dann über meinen Hüftspeck bis an meinen eigenen Hängebauch.
"Ich wette, du würdest wieder Hunger kriegen, wenn ich dich gut massierte."
Ich mußte lächeln. Eine schöne Vorstellung. "Vielleicht."
"Du hast ein Doppelkinn."
"Du auch."
"Bei mir ist alles doppelt ..." grinste er. "Mindestens. – Dein Magen ist noch ziemlich voll, das fühle ich." Seine Finger griffen tief in die Fettfalten über meinem Nabel. "Du hast viel zu viel gegessen." Sein Griff wurde noch etwas härter. "Du hast dich richtig vollgefressen ... wer weiß, vielleicht hast du morgen schon wieder ein Kilo zugenommen."
119 ... dachte ich. Noch eins mehr, und es sind 120, eine Zahl, die mich früher mit Entsetzen erfüllte, die mir aber nun, unter seinen kundigen Händen, irgendwie begehrenswert erschien. 120 fette Kilos. Ebenso wie er war ich mehr als doppelt so schwer, wie ich sein sollte. Zwei nicht einmal besonders dünne Tanjas hätte man aus mir machen können. Weil ich so gierig war, daß ich dauernd aß. So wie vorhin. Ich lehnte mich zurück und konzentrierte mich auf die Massage. Das leichte Unwohlsein, das ich zuerst empfand, als er meinen Bauch so drückte, verschwand nun langsam, das Völlegefühl legte sich.
"Du bist der richtige Typ, um wirklich fett zu werden", flüsterte mir Thomas ins Ohr. "Nicht nur bloß zu dick wie jetzt, sondern wirklich immens fett und wunderschön." Die kleinen Härchen in meinem Nacken, über der dicken Speckfalte dort, richteten sich auf. "So wie du ißt, wirst du eines Tages einen Bauch wie ein Buddha haben. Einen Bauch, der dir weit auf die Schenkel runtersackt, wenn du stehst. – Wie gern ich erleben würde, daß das wahr wird ..."
"Dann füttere mich doch", schnaufte ich erregt. "Mit irgend etwas schwerem, süßen, was mich noch fetter macht."
"Noch nicht." Er fuhr fort mit der Massage. "Warte, bis du wieder richtig Appetit bekommst, bis du wieder Platz im Magen hast." Langsam und sinnlich erkundete nun er meinen Körper, jeden Zentimeter meiner längst verschwundenen Taille und die dicken, prallen Fettpolster, die nun an ihrer Stelle um meine Mitte lagen. Es war himmlisch, so gestreichelt zu werden. Zum ersten Mal war es mir nicht peinlich, daß jemand den dicken Hängewanst knetete, den ich mir durch das ständige Überfressen zugelegt hatte – nicht, wenn dieser Jemand noch einmal vierzig Kilo mehr wog als ich. "Ich kann die ganzen Kalorien sehen, die du dir gegönnt hast", sagte er sanft, "die dich so wunderbar fett gemacht haben. Wenn ich nicht schon wüßte, wie gern du Süßigkeiten magst, hätte ich es auch so vermutet, wegen der Art, wie du Speck angesetzt hast ... Weißt du, ich habe da diese Theorie, daß sich das Fett, das man sich durch zuviel Schokolade anfrißt, am ganzen Körper zeigt, in dicken Schenkeln und prallen Hinterteilen und runden Armen, während man mit fettem Junk Food vor allem am Bauch zulegt."
"Ich liebe beides."
"Deswegen hast du ja auch diese sexy Figur." Immer noch knetete er meine dicke Wampe. "Es macht mich an, wenn ich fühle, wie vollgestopft du bist."
"Ich will das bei dir auch fühlen", sagte ich und grub meine Finger tief in den dicken Schwabbelbauch neben mir. "Kannst du durch mein ganzes Bauchfett hindurch wirklich meinen Magen fühlen?" Statt einer Antwort drückte er auf die besagte Stelle unterhalb der Rippen, und mein immer noch prallvoller Magen ließ mich aufstöhnen. "Deinen fühle ich nämlich nicht ... hier ist alles so weich. Und dein Magen muß doch so hart sein wie meiner."
"Vielleicht. Obwohl ich wahrscheinlich größere Portionen gewöhnt bin als du."
"Männer haben meistens mehr Appetit."
"Manchmal. Man kann das allerdings trainieren ..." Seine Augen funkelten ein wenig; es war deutlich zu sehen, daß das für ein offensichtlich ein attraktiver Gedanke war. "Wenn du bei jeder Mahlzeit ein wenig mehr essen würdest, nachdem du schon satt bist, dann dehnt sich dein Magen irgendwann, um diese großen Mengen aufzunehmen, und du hast jeden Tag mehr Hunger. Ist dir nie aufgefallen, daß du jetzt größere Portionen verdrückst als früher, als du dünn warst?"
"Ich war nie dünn ... aber ich weiß, was du meinst.” Das Gefühl, nach einer Freßorgie am Vorabend morgens so leer und und heißhungrig aufzuwachen. Die Sehnsucht danach, sich wieder so herrlich vollgefressen und vollgestopft zu fühlen. Ich versuchte weiterhin, den harten Magen unter der enorm dicken Speckschicht zu finden – nicht so sehr um seiner selbst willen, sondern weil mich Thomas' wackelndes Fett so faszinierte. Er seufzte sanft, als ich schließlich die Magensuche aufgab und mich dem tiefversteckten Bauchnabel widmete, der von so unglaublich viel Fett bewacht wurde, und dann begutachtete ich die Fettrolle darunter, die besonders weit vorstand und weich schwabbelte. Wie eine Schürze verbarg sie einen guten Teil seiner Schenkel - und noch etwas anderes, das ich gern finden wollte. Es war verrückt – einerseits war ich zu faul, um mich zu rühren, andererseits erregten mich seine kundigen Hände, die nun meine cellulitegeformten Speckschenkel streichelten.
"Deine Beine reiben bis zu den Knien zusammen, so dick sind sie schon”, beobachtete er. "Zwei höchst verläßliche Wächter.”
"Sie würden dich aber hineinlasen, wenn du willst.”
Das taten sie. Wir schliefen miteinander – langsam und innig; es schien ewig zu dauern. Allein das Gefühl, wie sein riesiger Wanst auf mich hinuntersackte, machte mich verrückt. Natürlich war er schwer, und sein Gewicht ließ mich keuchen, aber es erregte mich gleichzeitig ungemein. Ich vergaß, daß ich so satt war, und fühlte nur noch die beiden schweren, fetten Bäuche, die aneinander rieben und sich gegenseitig massierten. Ich hielt mich an seinem Hüftspeck fest und an den Speckfalten auf dem Rücken, und sein tiefes Stöhnen machte mich noch viel wilder, weil er so zufrieden und vollgefressen klang. Wie es wohl gewesen wäre, wenn ich ihn noch mehr gemästet hätte, fragte ich mich, wenn er so prall gewesen wäre, daß er sich nicht mehr hätte rühren wollen. Seine Massen nahmen mir den Atem, aber es war so herrlich zu spüren, wie sein Fett bei jeder Bewegung wabbelte und schwabbelte. Die ganze Zeit über ließ ich meine Hände auf seinen Hüften oder seinem riesigen Wanst, und sein Speck wogte auf nieder wie ein träges Meer. Er war wunderschön.
Dann wechselten wir die Position; ich setzte mich nun auf seinen Schenkel, dessen enormer Umfang meine eigenen Beine weit spreizte. Als ich mich vorüber beugte, ihn zu küssen, genoß ich den Moment, indem mein Bauchfett sich schaukelnd an seins drängte, und nun war es an ihm, mit meinem Speck zu spielen. Nicht, daß mein Bauch auch nur annähernd so wellenmäßig schwappte wie seiner, aber fett genug zum Schwabbeln war er ohne Frage. Und bei der Menge von Süßigkeiten und Burgern, wie ich sie heute gegessen hatte, war ich drauf und dran, noch ein paar Pfund zuzuspecken. Wahrscheinlich verwandelte sich jetzt einer der Marsriegel in ein neues Fettröllchen irgendwo, und die Pommes ließen sich in einer neuen Schicht Bauchspeck nieder. Ich würde noch fetter werden. Ich würde aus dem letzten Paar Jeans herausplatzen, das mir noch paßte.
Hatte ich meine Gedanken laut ausgesprochen, oder spürte er sie nur?
"Ich kann es kaum erwarten”, sagte er und wickelte mir einen neuen Riegel aus.


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