CAROLA:
Tatsächlich verbrachte ich an jenem ersten Tag, an dem Marcellus
mich erwählte, einen äußerst ruhigen Nachmittag. Als ich aufwachte, war ich
wieder hungrig... was mich erstaunte, denn schließlich hatte ich mich morgens
äußerst überfüttert und viel zu viel in mich hineingestopft. Ich ging zu Nubia
in die Küche hinüber, die ein Ragout aus Kalbsfleisch zubereitete, in das sie
gerade einen Krug Rahm hineingoß. Es roch verführerisch. Ich leckte mir über
die Lippen, und Nubia lächelte mich an.
"Du bist ein verfressenes kleines Ding, Carola. Was du
für einen Appetit hast! Aber das ist gut so, das werde ich zu fördern wissen.
Ich werde schon dafür sorgen, daß du faul und fett und träge wirst, genau nach
dem Geschmack eines Römers. Prall mästen werde ich dich."
"Ich habe wirklich wieder Hunger", gab ich zu. Nubia
setzte mir eine Schüssel mit dem Ragout vor und gab mir Brot dazu.
"Laß es dir schmecken. Komm, futtere ein bißchen schneller, laß dir nicht soviel
Zeit. Den ersten Teller mußt du zügig aufessen, dann stellt sich das Gefühl
der Sättigung nicht so schnell ein. In der ersten Zeit wird sich dein kleiner
Magen noch ein wenig dehnen müssen. Ja, so ist es gut. Komm, ich gebe dir noch
Nachschlag. Jetzt ist es auch nicht mehr ganz so heiß. Nimm ruhig große Löffel.
Und immer tief in deinen vollen Bauch hineinatmen. Streck ihn vor. Um so mehr
paßt hinein."
Ich versuchte, Nubias Anweisungen zu folgen. Ich war bald schon ein wenig satt,
aber die Vielfalt der Gewürze und die Samtigkeit der Sahne kitzelten meinen
Gaumen, und ich leerte auch meinen zweiten Teller ohne Schwierigkeiten. Nubia
langte mit der Kelle ein weiteres Mal in den Topf, hielt aber inne. "Nein, jetzt
ist Zeit für etwas Süßes. Mandelpudding - wenn du Mandeln so magst." Sie stellte
eine große Schüssel mit der süßen Mehlspeise vor mich hin. "Ich selbst liebe
das auch", seufzte sie und strich ihr Gewand über ihrem schweren Bauch glatt.
Während ich mir ein Schälchen von der duftenden Speise abfüllte, langte Nubia
mit einem ihrer Löffel in den großen Topf und naschte davon. Es schmeckte einfach
wunderbar, und ich nahm mir schnell noch eine zweite Portion. So lecker. Wie
voll und satt ich war, merkte ich erst nach der dritten. "Genug?" fragte Nubia
und ihre Augen blitzten. "Komm, eins noch."
"Ich kann nicht mehr", lehnte ich ab. Nubias Hand glitt auf meinen prallen Bauch.
Ich machte ein Hohlkreuz, um meinen Magen etwas zu entlasten, aber viel half
das nicht; Nubia erkundete nun meinen kleinen Wanst, der sich ganz hart anfühlte.
Spielerisch zwickte sie mich in die Seite. "Du bekommst hier ein süßes Fettpolster!
Und dein Bauch rundet sich auch. Schön... so soll es sein. Iß noch ein Schälchen."
Sie füllte meine kleine Holzschüssel randvoll mit der schweren Creme. "Dann
verrate ich dir auch, wo du Marcellus heute nachmittag beobachten kannst." Unwillkürlich
nahm ich den Löffel wieder zur Hand. "Wo?" fragte ich mit vollem Mund.
"Es kommt einer seiner Freunde und sein Ringmeister", erwiderte Nubia. "Sie
werden trainieren, bei diesem guten Wetter sicher im Atrium. Vom alten Taubenschlag
aus kannst du sie ungestört beobachten. Ich bringe dich dorthin, aber erst mußt
du noch ein bißchen mehr essen. Ein wenig Apfelpastete ... und dann kannst du
dir noch ein paar Schmalzkuchen mitnehmen." Ich drängte Nubia, mich gleich zu
meinem Ausguck zu bringen, aber sie blieb hart. Ich mußte von all den Speisen,
die sie Flavia abends servieren wollte, ein wenig probieren - bei der Fülle
verschiedener Leckereien, die unsere Herrin allabendlich verschlang, war das
nicht wenig. Mein Atem ging schließlich schwerer, und mein Bauch schmerzte fast.
Andererseits waren so viele aufregende Speisen dabei, daß ich gar nicht aufhören
wollte, bevor ich nicht von allem zumindest einen Löffel genommen hatte. Ungewöhnliche
Aromen kitzelten meinen Gaumen. Muskat. Koriander. Majoran. Ingwer. Thymian.
Und Zimt. Zimt liebte ich am meisten; es gab den Süßspeisen eine so aufregende
Nuance. Nicht, daß es zu Hause nicht auch Gewürze gegeben hätte, aber die Küchenkräuter
Germaniens waren nicht mit dem zu vergleichen, was im Hause Scipio verwendet
wurde.
Schließlich war ich wirklich überaus wohlgesättigt, daß mich auch die raffiniertesten
Genüsse nicht mehr reizen konnten. Ich kaute minutenlang an einem kleinen Wachtelbraten
und schluckte nur noch ganz langsam; ich brachte einfach nichts mehr hinunter.
Welch ein Luxus, dachte ich - ob ich wirklich jeden Tag so viel würde essen
dürfen? Bis zu diesem wonnevollen Gefühl, ganz und gar ausgefüllt und träge
zu sein, wo jede Bewegung lustvoll schwer wurde, so wie jetzt? Ich erhob mich
mit einem leichten Keuchen. Hoffentlich war es nicht weit bis zu diesem Taubenschlag.
Nubia nahm eine Schüssel mit Krapfen und watschelte vor mir her. Sie führte
mich in einen kleinen Gang hinter den Speisekammern, an dessen Ende eine steile
Treppe nach oben ragte. "Dort hinauf, ganz bis an die Spitze", sagte sie und
gab mir das Gebäck. "Falls du wieder hungrig wirst."
Bestimmt nicht, dachte ich, als ich langsam die Stufen erklomm. Mein voller
Leib protestierte gegen die Bewegung, ich merkte, daß ich leise stöhnte. Die
Treppe führte auf mehrere Ebenen bis fast aufs Dach, und dort befand sich in
einem Giebel der besagte Taubenschlag, der schon lange nicht mehr benutzt wurde,
aber einen hervorragenden Ausblick auf den Innenhof bot.
Der Raum war niedrig, und ich mußte auf die Knie, um durch die Einflugluke nach
draußen zu sehen; noch war das Atrium verlassen. Ich ließ mich auf den Boden
sinken, um wieder etwas zu Atem zu kommen; der Aufstieg hatte mich sehr angestrengt.
Bald wurde mir langweilig. Wann Marcellus wohl kommen würde? Nach einer Weile
brach ich mir etwas von den Schmalzkuchen ab und knabberte daran; zwar hatte
ich keinen Hunger, aber es war besser, als nichts zu tun. Stück für Stück verschwand
in meinem Mund, während ich mir meinen prallen Bauch rieb. Bis nichts mehr da
war. Und dann sah ich sie.
Marcellus, ein junger Mann gleichen Alters und ein muskelbepackter Gladiator
- jedenfalls stellte ich mir Gladiatoren so vor. Marcellus' Freund legte als
erster seine Toga ab; er war auch zu dick, aber nicht so schwer wie mein junger
Herr, der sich nun auch die Kleidung abstreifte. Ein Gürtel hielt genug Tuch
zusammen, um seine Blöße zu bedecken, aber Oberkörper, Arme und Beine waren
nackt, und ich konnte meinen Blick nicht von ihm wenden. Sein Bauchspeck ragte
ansehnlich vor, und als sein Sklave ihn mit Öl einrieb, zitterten die vielen
Pfunde auf seinen Rippen. Sein Trainer trat zu ihm.
"Die Küche in Ostia war reichlich, wie ich sehe?" Er strich Marcellus über die
Brust. "Da werde ich dich heute ganz besonders rannehmen. Damit du genug Muskeln
bekommst, um deinen fetten Speck auch zu tragen."
"Ich soll mich nicht mehr so sehr anstrengen", gab Marcellus zurück. "Für einen
Scipio fehlt mir noch ein bißchen Gewicht."
"Unfug", brummte der Trainer. "Iß lieber ein bißchen mehr, um die Bewegung auszugleichen.
Macht euch erstmal ein bißchen warm - ein paar Runden laufen!" Er selbst setzte
sich sofort in Bewegung, und Marcellus und sein Freund folgten - wesentlich
schwerfälliger und langsamer. Mir fielen die Spiele auf dem Dorfplatz meiner
Heimat ein, als ich den beiden zusah. Die jungen Männer hatten nicht "trainiert",
so wie die jungen Römer, sie hatten sich undisziplinierter ertüchtigt, aber
Wettrennen oder Kampfspiele hatte es natürlich auch bei uns gegeben. Und die
schlanken Germanen waren wesentlich schneller und flinker gewesen als diese
beiden dekadenten, überfütterten und übergewichtigen Römer. Ihre Bäuche wippten
und wackelten vor Speck, und ihr Keuchen drang bis zu mir hinauf. Es erstaunte
mich, daß Marcellus bei seinem Umfang überhaupt noch so beweglich war. Sein
schwerer Atem löste ein eigenartiges Gefühl in mir aus, mir wurde heiß, als
hätte jemand in meinem Schoß ein Feuer angezündet. Jeder Schritt ließ das Fett
an seinen Beinen erzittern und schob die ansehnliche Speckschicht auf dem Rücken
zusammen. Aber unter seinen weichen Polstern mußten kräftige Muskeln liegen,
sonst hätte er die zehn Runden nicht geschafft, dachte ich. Ich konnte es kaum
erwarten, die beiden kämpfen zu sehen.
MARCELLUS:
Ich lief zurück auf mein Zimmer und legte mich auf mein Bett. Mein Bauch fühlte
sich wohlig voll an - ich hatte ganz eindeutig viel gegessen. Hungrig war ich
nicht - das war ich selten - aber Appetit hatte ich. Irgendetwas hätte ich jetzt
gerne gegessen - vielleicht ein süßes Mandelpastetchen oder einige süß eingelegte
Getreideklößchen mit Sirup. Etwas, um den Magen zu schließen. Ich befühlte meinen
Bauch. Meine Eltern wollten mich also etwas mästen - nun, ich könnte das wohl
gut vertragen. Ich mochte meinen Bauch. Ich fühlte gerne, wie er nach einem
guten Essen vor mir hing, wie er leicht schaukelte, wenn ich mich schnell bewegte,
oder wie er sich nach vorne gegen meine Toga wölbte, wenn ich mich auf dem Divan
zurücklegte. Es war ein wohliges Gefühl sanfter, fauler Schwere, das ich da
genoß - die Ruhe, die Präsenz, die Sicherheit eines schweren dicken Bauches.
Meine Fettschicht auf der Brust genoß ich ebenfalls. Meine Brüste waren fette
Polster, die zum Bauch wohl passten, und oft leicht wackelten, wenn ich lief.
Zufrieden tätschelte ich meine Wampe, die wohlige, den Bauch, den breiten, und
die fabelhafte Fettschicht. Mit beiden Händen griff ich in die Seiten und brachte
den Speck zum Wackeln ... Carola hatte das so schön gemacht. Sie hatte frecherweise
meinen Bauch berührt, hatte ihn gar massiert, von innen anfangend nach außen
wandernd, sehr professionell, und es hatte mir gut gefallen. Sie war selbst
auf dem Wege, fett zu werden - mußte einfach fett werden, schon um sich zur
vollen Frau zu wandeln, schon um sich in Rom als wahre Küchensklavin einzuführen.
Ihr Busen war rund und fett, und ihr Appetit war - so schloß ich aus der Episode
des Vorabends, als ich sie beim Naschen beobachtet hatte - groß. Hungrige hübsche
Augen hatte sie, und gekeucht hatte sie leise vor Anstrengung vorher hier im
Zimmer ... ich mußte etwas schneller atmen.
Die Vorstellung einer sich fettfressenden Carola erregte mich. So schnell würde
sie essen, daß ihr Bauch wunderschöne Streifen zeigen würde. Ihre Brüste würden
sich noch voller in ihrem Hemd drängen, ihr leichtes Doppelkinn viel voller
sein. Und ihr Bauch, der würde immer fest sein - gespannt, aber gleichzeitig
weich, rund, erst kugelig, dann immer schwerer nach unten hängend und in die
Breite drängend. Ihre Speckfalten würden bis auf den Rücken zurückgreifen, ein
breiter, warmer Rücken, der oberhalb eines breiten dicken vollmondigen Hinterns
saß. Ich maß die Entfernung zwischen meinem Bauchnabel und meinem Schoß ab,
und stellte mir vor, wie sich Carolas Hand sanft über meinen dicken Speckbauch
kuppen würde, während sie mir einen in Fett ausgebackenen süßen Krapfen fütterte
... und wie ihre Hand langsam zwischen meine Beine wandern würde, wo - ich mußte
grinsen - sie nach soviel erotisch weichem auf etwas Härteres stoßen mußte ...
Appetit hatte ich noch - aber ich war zu faul, jetzt aufzustehen. In einigen
Minuten würde mein Ringkampftrainer kommen sowie mein Freund Lucillus, und wir
würden ein wenig trainieren. Das tat mir ganz gut, wie meine Mutter sagte, weil
ich auf diese Weise Muskeln bilden konnte, die später meinen ganzen Speck tragen
würden. Man wurde nicht einfach fett - das war schon Planung und Aufgabe, da
mußte man systematisch vorgehen für Qualitätsspeck. Selbst meine Mutter war
noch erstaunlich mobil für ihr Alter und Gewicht. Sie konnte sich noch alleine
erheben und sich allein durchs Haus bewegen - nicht mehr so schnell wie früher
natürlich, aber doch mehr als ihre Freundinnen, die oft nicht so schwer waren,
aber praktisch überhaupt nicht mehr alleine laufen konnten. Obwohl ich nicht
wußte, ob das vielleicht zum guten Stil gehörte, wenn sie Gäste empfingen. Wenn
sie Gäste bewirtete, ließ meine Mutter sich auch von vorne bis hinten bedienen
und füttern.
Von der jungen Senatorsfrau von neben an wußte ich, daß ihr das Gehen immer
schwerer fiel. Sie war wunderschön. Ich hoffte, eines Tages ebenfalls so eine
anmutige Frau zu haben ... Unwillkürlich ertappte ich mich dabei, mir Carola
als diese fette Frau vorzustellen. Dazu mußte sie ihr Gewicht natürlich mindestens
vervierfachen auf etwa 600 Pfund. Eigentlich unvorstellbar für eine Sklavin.
Aber gerade deshalb war es eigentlich ein reizvoller Gedanke. Den ganzen Tag
würde man sie füttern und massieren, und ab und zu könnte ich mit ihr alleine
ihren Körper genießen, ihr Fett, ihren Speck. Vielleicht würden wir Sklaven
brauchen, die uns die Bäuche hochielten, wenn wir einander glücklich machen
wollten. Meine Eltern, so glaubte ich, kamen schon lange nicht mehr ohne Sklaven
aus. So munkelten wir Jungen über unsere Eltern, wobei natürlich jeder ein bißchen
übertrieb, um besser vor den anderen dazustehen.
Ich mußte eingeschlafen sein, denn plötzlich schreckte mich ein leises Läuten
auf. Es war Keiros, mein Ringlehrer, ein Hüne von einem Mann, ein Sklave aus
Sparta. Ich verachtete ihn als Sklaven, weil er dünn war und nicht fett werden
wollte - aber ich bewunderte ihn für seine Sanftmut und sein Können. Er sagte,
er erwarte mich in Kürze im Atrium, und Lucillus träfe ebenfalls jede Minute
ein. Lucillus war einer meiner besten Freunde. Er war der Sohn des Senator Lucius
Aurel, ein Geschlecht mit Tradition. Wir hatten die gleiche Amme gehabt. Seit
ich zurück denken konnte, kannte ich Lucillus und hatte mit ihm einst mich im
Wettstreit so mit metgetränktem Sauerbrot - eine schlichte Köstlichkeit - überfressen,
daß wir beide zwei, drei Tage ans Bett gefesselt waren und überdies etwas beduselt
vor uns hin dämmerten. Lucillus große Schwester war einst meine erste heimliche
Liebe gewesen - obwohl sie etwa zehn Jahre älter war. Sie war wohl in Drusillas
Alter, als Lucillus und ich sie einst bei der Massage heimlich beobachteten.
Sie hatte schon damals wunderbar weite Hüften und kräftige Beine!
Nun denn: ich stand auf und schritt ins Atrium - an der Küche vorbei, wo ich
ein Stück Leberpastete in den Mund stopfte und einen Schluck Wasser nahm. Lucillus
war bereits da, wir schüttelten und die Hände und scherzten. Ich sei aber dicker
geworden, bemerkte er - er selbst habe sich diesen Sommer noch zurückgehalten.
"Zuviel Spaß an der Sonne", sagte er. "Du wirst sehen, ich kann lange rennen!"
Wir entkleideten uns und behielten nur den traditionellen Lendenschurz um. Aber
Lucillus mußte doch etwas zugenommen haben. Meiner Einschätzung nach wog er
immerhin etwa 240 Pfund. Wir rannten los - zehn Runden um das Atrium. Ganz sicher
liefen wir nicht so schnell wie früher, ich war doch sehr aus der Übung. Doch
rannten wir kontinuierlich, und ich spürte, wie Schweiß mir auf die Stirne trat
und mein Körper leicht zu glänzen begann. Die zehn Runden wurden lang, bei jedem
schweren Schritt spürte ich meinen Körper wackeln, gleichzeitig atmete ich tief
ein. Es tat sehr wohl, ein junger starker Römer mit Zukunft zu sein!
Nach den zehn Runden schnauften wir aus. Lucillus tätschelte mir die Schulter
und den Rücken, deutete auf meinen Bauch und fragte: "280 jetzt?" Ich nickte
nur stolz. Ich wußte, er war etwas neidisch. "Geht schnell", sagte ich. "Du
mußt nur mal ein bißchen kontinuierlich fressen. Und dich dabei massieren lassen!"
" Ich dachte, Du hast keinen Masseur?"
"Eigentlich nicht", sagte ich, "aber es ist trotzdem schön." Keiros hieß uns
Dehnübungen machen: mit einer Hand zum gespreizten Fuß. Mein Bauch war im Weg,
aber ich zog ihn ein. Noch erreichte ich meine Waden. "Tiefer", verlangte Keiros,
aber das war mir irgendwie nicht mehr möglich. Und nach ein paar weiteren Lockerungsübungen
durften wir endlich kämpfen. Lucillus und ich stellten uns einander gegenüber
auf, beugten uns leicht nach vorne. "Los," befahl Keiros, und wir stürzten aufeinander.
Ringen ist ein Sport, bei dem man langsam nach Vorteilen sucht - selten ist
es schnell. Man versucht einander etwa am Lendenschurz zu packen und dann hoch-
oder auszuhebeln. Lucillus und ich klatschten aneinander, unsere Arme umschlangen
den jeweils anderen Rücken. Er hatte einen warmen Körper, und wir keuchten beide
schwer. Sein Rücken zu fassen war unmöglich. Er hatte sich gut eingeölt, und
obwohl meine Hände in seine Fettwulste griffen, konnte ich - wie er bei mir,
keinen guten Griff machen. Ich versuchte also, mehr Beinarbeit einzusetzen -
aber dickere Ringer haben Probleme damit, ihre Beine noch großartig hinter den
anderen Ringer zu bringen und ihn darüber zu drücken. Es war ein simples Problem
der Masse.
Nach drei Minuten drücken und schieben beendete Keiros den Kampf - unentschieden.
Dann ließ er uns Beinarbeit üben: Lucillus stellte sich passiv hin, ich rannte
auf ihn los, wir klatschen zusammen, ich fächelte meinen Fuß hinter den Seinen
und warf ihn über meinen rechten Arm - dann kam er dran. Wie Getreidesäcke fielen
wir zu Boden. Schließlich kämpften wir wieder. Diesmal gewann ich den Kampf.
Schwer atmend setzte ich mich Lucillus, während Keiros uns kurz kritisierte:
"Am Ende, Lucillus, läuft alles darauf, daß bei gleicher Technikstärke der Schwerere
gewinnt. Du mußt also noch ein bißchen zunehmen, damit du Marcellus schlagen
kannst."
"Warum fängst du nicht gleich an?" schlug ich vor. "Wir gehen jetzt ins Bad,
lassen uns dann massieren und genießen ein paar Happen fettes Geflügel mit Brot?"
Und so taten wir das. Zunächst entkleideten wir uns bis auf ein um die Lenden
geschlungenes Tuch. Ich bemerkte, das das mir bereitgestellte Tuch fast zu kurz
war, so daß es über meinem rechten Bein einen Schlitz freiließ. Da ich fand,
daß das mein neues Fett schön betonte, wechselte ich das Tuch nicht. Sicher
würde es Eindruck auf Lucillus machen! "Gratuliere", sagte der denn auch gleich.
"Du siehst ja aus wie ein junger Bacchus, Marcellus. Die Mädchen müssen Dir
ja hinterherschauen wie sonst nur dem jungen Kaiser."
"Danke", sagte ich. "Was macht der denn eigentlich?"
"So, wie ich das höre, genießt er das Hofleben tüchtig. Anscheinend hat er einen
neuen Arzt aus Griechenland kommen lassen, der auf Körperbau spezialisiert ist.
Man sagt, daß sich der Kaiser von ihm ein Getränk habe empfehlen lassen, daß
anmutig und schön macht, und das Adrian jeden Morgen zu sich nimmt. Er soll
bereits 40 Pfund saftiges weißes Fleisch auf seine Rippen getrunken haben..."
"Ja", seufzte ich, während wir ins Bad schritten und unsere Tücher ablegten,
um ins lauwarme Wasser zu steigen und abzuspannen. "So einfach möchte man es
haben ... meine Eltern wollen mich jetzt ganz konventionell mästen, eine ganze
Woche lang."
"Wirklich? Du Glücklicher ... da wirst du ja noch herrschaftlicher! Ich muß
meinen Eltern das auch mal sagen. Wir haben irgendwie nicht so eine schöne Eßkultur
wie ihr hier. Meine Eltern fressen zwar pausenlos, aber ohne wirkliches System."
"Dann mußt du es ihnen halt mal beibringen," sagte ich väterlich. Das lauwarme
Wasser umschlang unsere Körper, als wir langsam einstiegen. Ein bißchen Wasser
schwappte über den Beckenrand, ein Sklave beeilte sich, es wegzuwischen. Wir
setzen uns auf die eingelassene Bank. Wie das den Rücken entspannte! Mein Bauch
sank schwerfällig nach ... es war ein komisches Gefühl. "Es ist doch alles kein
Hexenwerk", sagte ich obenhin. "Jeder Bauer mästet seine Schweine. Und beim
Menschen ist das nicht soviel anders. Wenig Bewegung, systematische Kost, dazu
ein paar Eßtechniken... und halt Ausdauer. Essen kann man trainieren. Das ist
wie beim Ringen. Von nichts kommt nichts."
"Ich werde das demnächst wohl mal machen müssen ... ich würde ungeheuer gern
fetter werden. Sonst habe ich ja bei den Mädchen nie eine Chance."
"Mädchen", sagte ich. "Ja, die hübschen dicken Mädchen... hast du denn jemanden
im Auge?"
"Naja", sagte Lucillus und strich sich etwas Wasser über die Wampe. Tunkte beide
Hände ins Wasser und netzte sein Gesicht. Umständlich fuhr er fort: "Schon,
da gibt's ja schon ein paar hübsche ..."
"Raus mit der Sprache," sagte ich. "Welch süß Mastwachtelchen betört dich denn?"
Er schwieg. Ich war gespannt. Dann sagte er unvermittelt: '
"Na, Deine Schwester mal wieder!" Ich mußte lachen. Das war komisch! Irgendwann
lachte Lucillus gutmütig mit. "Meine Schwester", prustete ich. "Mal wieder ...
Lucillus, mein Lieber, du kannst es wohl nicht lassen ... wenn du sie die ganze
Zeit erleben müßtest so wie ich, dann würde sie dich ganz schön nerven!" Lucillus
hatte Drusilla schon immer gemocht. Es beruhte sogar ab und an auf Gegenseitigkeit.
Wie das unter jungen Leuten halt so üblich ist. Mehr als viel geturtelt hatten
sie meines Wissens noch nicht, wenngleich Lucillus darauf bestand, er habe Drusilla
nach einer Orgie schon einmal geküßt. Aber da hatte er vermutlich etwas zuviel
Met gehabt.
"Ach", Lucillus lächelte. "Du bist der Bruder. Sie
ist halt immer noch hübsch, und sie ist charmant zu mir. Meine Schwester berichtet,
sie sei in den vergangenen Wochen noch dicker geworden? Stimmt das denn?" "Naja,
das stimmt," gab ich zu. "Sie ist ziemlich gefräßig geworden. Sie ißt mindestens
soviel wie ich jetzt. Hat jetzt auch, glaube ich, mehr Gewicht als ich." Ich
sah, wie ihm die Kinnlade herunterklappte. Unwillkürlich dämpfte er die Stimme.
"Wirklich? Mehr als du ... Wieviel denn?"
"300 Pfund etwa, Tendenz steigend", grinste ich. Das gefiel ihm.
"Dreihundert Pfund ... sie ist doch nachher auch bei der Orgie?"
"Das läßt sich nicht ganz vermeiden, mein Lieber. Die ist überall, wo's was
zu naschen gibt. Du wirst sicher verzückt sein. Sie hat einen Bauch bekommen,
der wird zum Familienstolz. Richtig freßsüchtig ist sie, die dicke Drusilla
... Und der Hintern! Sie watschelt langsam wie Lucilla, meine Cousine. Die kennst
Du doch? Und die Brüste: wie Fettklößchen. Sie schlägt schon nach meiner Mutter."
Lucillus hörte interessiert zu. Er schnaufte etwas und beugte sich etwas vor.
"Ach, hör auf", bat er. "Das ist ja wunderbar ... ist sie denn verliebt?"
"Nicht, daß ich wüßte. Zur Zeit denkt sie nur ans Essen. Wenn du bei ihr Punkte
sammeln willst, solltest du dir vom Essen erzählen lassen. Sag ihr, daß du dich
jetzt endlich mal ein bißchen stärken willst, und komplimentiere ein bißchen
ihre Zunahme ... sie soll dir sagen, wie man so schön zunimmt."
"300 wiegt sie ... dann frage ich doch mal, ob sie nun 330 wiegt." Er grinste.
"Du Schmeichler", grinste ich zurück. "Da frißt sie dir aus der Hand, wenn du
das sagst."
"Wirklich?" grinste Lucillus. "Das wäre ja klasse. Dann könnte ich sie noch
mehr füttern ... was passiert denn, wenn ich sie frage, ob sie 340 wiegt? Dann
frißt sie mir aus, eh, beiden Händen? Oder woraus?" Wir grinsten beide.
"Trag' nicht zu dick auf - schmier ihr lieber die 330 auf's Brot. Dann wird
sie dahinschmelzen..."
"Ist aber nicht in meinem Sinne."
"Dann hast Du aber einen Vorwand, sie in den Arm zu nehmen."
"Sie sollte schon fließen - aber in die Breite ..."
Die Sklaven begannen mit dem Aufguß heißeren Wassers, während wir so alberten.
Lucillus, ganz im Ernst, war ein wunderbarer Kerl. Und eigentlich gönnte ich
ihm Drusilla, denn auch eigentlich war Drusilla nicht ganz so zickig, wie sie
sich manchmal gab. Sie war eigentlich sogar ein ganz lieber Mensch. Und sie
mochte Lucillus auch sehr. Sie hatte sogar ihre erste selbstständige Mastkur
im Alter von neun Jahren begonnen, weil Lucillus ihr erzählt hatte, seine Schwester
wäre mit neun Jahren dicker als sie gewesen. Sie zählte auf seine Meinung, aber
natürlich war sie zu unreif, das zuzugeben. Wenn sie mit ihren Freundinnen auf
der Veranda speiste, konnten sie nur über Jungs reden: "Der hat so ein niedliches
Doppelkinn ... ein Bäuchlein wie Bacchus ... so hübsche Augen, so einen tollen
Appetit, ganz wild ..." Mädchen halt.
"Ich kundschafte das mal aus, wie Deine Sterne bei ihr stehen", sagte ich gönnerhaft.
"Aber du solltest auf jeden Fall mal ein bißchen ernst machen mit deiner eigenen
Mast. Du weißt ja, daß sie nicht gerade auf so Spargel steht."
"So dünn bin ich nun auch nicht ..." brummelte Lucillus und strich sich über
den Bauch, den er etwas vorstreckte. "Und ich leg ja jetzt auch dann mal gut
zu ..."
"Nee, du bist schon ganz schön fett so. Sie mag deine Pausbäckchen, Lucillus.
- Aber frag sie wirklich", sagte ich. "Laß dir das erklären, warum sie so schön
saftiges Fleisch angesetzt hat. Frage sie nach Rezepten, und du gewinnst ihr
Herz. Lade sie ein, das Gespräch einmal bei dir fortzusetzen ... ich meine,
in unserem Alter können wir Mädchen schon einmal gesellschaftlich einladen ..."
"Ich könnte sie zu einer Puddingauswahl einladen", überlegte Lucillus. "Unser
Koch hat irgendwo Puddingrezepte gekauft und kocht das ganz toll. Drusilla mag
Pudding."
"Die ißt alles", sagte ich. "Die ißt alles, solange es schmeckt und sie davon
Fett ansetzt. Aber Pudding - stimmt: Das frißt sie besonders gern. Ich glaube,
sie denkt, daß davon ihr Speck ebenfalls so wabbelig wie Pudding wird."
Wir stiegen aus dem Wasser und trockneten uns ab. Müdigkeit überkam mich. Jetzt
war die Massage dran. Wieder bekleideten wir uns nur mit einem Tuch und schritten
in den nächsten Raum, der schon nach den Massageölen duftete. Sklaven liefen
geschäftig hin und her, nahmen die Kohlen von der marmornen Massagebank und
wischten sie sauber. Angenehm warm war das. Wir schwangen uns auf die Bänke.
Das heißt, wir wälzten uns eher. Ich streckte alle viere von mir, bat dann um
ein Kissen für meinen Kopf. Auf dem Bauch liegen war zwar angenehm, aber nur
mit Kissen, sonst verrenkte sich der Kopf so. "Also", sagte ich. "Fett muß ich
ja jetzt auch ansetzen mit meiner Mastkur. Laß uns doch einen Wettbewerb machen
... wer sich von uns in einem Monat mehr Speck auf den Leib gefressen hat, der
darf sich vom anderen zum Essen einladen lassen."
"Das gewinne ich, klasse". preßte Lucillus hervor, der noch auf ein Kissen wartete
und etwas hilflos dalag. Seine Backe drückte auf seine Lippen nach innen. Er
sah sehr komisch aus.
"Es wird schwer für dich, mein Lieber, denn ich habe jetzt Lust aufs Zunehmen.
Aber du solltest eigentlich gewinnen", sagte ich, "damit du Drusilla beeindruckst.
Und einen Grund hast, hierher zu kommen. Obwohl du natürlich immer zu mir kommen
kannst, so als Vorwand. Sonst natürlich auch."
"Wie steht's denn mit Dir?" fragte Lucillus. "Hast du eine Frau im Auge?"
"Naja", sagte ich, und genoß die ersten massierenden Bewegungen. Das Öl war
fast kühl und wirkte belebend um meine Schultern. "Ich habe ein bißchen mit
Lucilla geturtelt, meiner Cousine. Aber eigentlich habe ich so gerade niemanden
im Auge. Ich meine, da gibt's schon Möglichkeiten, aber das ist alles Entwicklungssache
und nicht so einfach." Gern hätte ich ja von einer blonden Schönheit erzählt,
die auf mein Geheiß hin essen mußte und fetter werden sollte unter meinen beobachtenden
und fürsorglichen Augen - ein Mädchen, das sozusagen nur für meine Augen zunahm
und schöner wurde, deren 'Stoff', wie es Aristoteles gesagt hätte, sich der
'Form' immer mehr annäherte - ein idealer Prozeß, und der natürlichste von allen.
Stoff, das war der Körper, Form, das war das Ideal, die Idee, wie Platon gesagt
hätte. ICH hatte diese Idealform in einer Sklavin gesehen - ICH arbeitete sie
heraus. Es war eigentlich ein den Göttern gefälliges Werk, das ich da tat ...
nur konnte ich das so nicht erzählen.
I rgendwas hatte Lucillus gesagt. "Wie bitte...?"
"Nicht so gehei-hei-heimnisvoll", stöhnte Lucillus, dem ein Sklave gerade den
Rücken mit leichten Schlägen bearbeitete. "Sahag schon... we-her ist e-hes?"
"Oh", stöhnte ich unter der wohltuenden Massage, "das ist ein langes Thema und
kann nicht hier besprochen werden ... ich erzähle es dir als erstem, wenn es
was wird. Jetzt laß uns mal die Massage genießen..." Das war in der Tat wichtig.
So eine Massage machte einem den ganzen Körper bewußt, und ein gutes Körperbewußtsein
war notwendig für ein gutes Geistesbewußtsein. Außerdem tat es wohl, unendlich
wohl, so faul und fett und prall und schlaff dazuliegen und die Massage zu spüren,
wie sie den Rücken aufwulsteten und kneteten und langsam an die Seiten, an die
Hüften wanderten, dort für eine wohlige Wärme sorgten. Ich spürte meinengesamten
Körper leise und gleichmäßig auf und ab bewegen, wie ich atmete. Ruhe durchfloß
mich. Meinen ganzen Bauch konnte ich spüren, wie er breit auf dem warmen Tisch
lag, dahinter meine Beine. Hoffentlich würde er meine Schenkel und Waden bald
massieren, die waren etwas müde. Jetzt machte der Sklave sich an mein Hinterteil.
Früher hatte ich das nicht so gemocht, aber wenn man sich ganz entspannte und
alles wackeln ließ, wogen ließ, dann war das angenehm.
Ich sah hinüber zu Lucillus. Er hatte einen kräftigen Sklaven erwischt, der
ihn ordentlich durchrubbelte. Lucillus mochte das. Er wabbelte auf seiner Bank
hin und her und keuchte etwas. Dicker als früher war er schon. Er war irgendwie
überall sehr kompakt gebaut, hatte sehr breite Schultern - vielleicht wirkte
sein Bauch deshalb im Vergleich kleiner als der Bauch etwa bei mir. Drusilla
sollte ihm mal ein paar gute Tips geben. Eines Tages würden Lucillus und ich
die fettesten und einflußreichsten Senatoren in Rom sein ... und wenn er mit
mit verschwägert war, dann freute ich mich darüber. ... Carola. Was wohl mit
ihr passieren würde? Vielleicht konnte ich sie im Haushalt halten und eines
Tages freilassen und dann ein Verhältnis mit ihr anfangen. Ich stellte mir vor,
daß sie mich massierte, und schloß die Augen. Dicke warme Hände hatte sie, weiche
Finger. Sanft und fest würde sie mich massieren, wie jetzt meine Hüften durchkneten
... würde sagen, in ihrem süßen Akzent:
"Herrliche Hüften hast du, Marcellus, dicker als andere ihren Bauch. Festes
und weiches Fleisch zugleich, Speck, Fett, mein Schatz, und viel, viel, viel
... wie ich diese Hüften liebe an dir, weil sie von hinten leise verraten, was
für eine mächtige runde dicke Wampe du hast, meinen ganzen Stolz, dein Riesenbauch,
dein Fettvorrat... so schwer, daß Du Dich ohne Hilfe nicht wirst auf die andere
Seite wälzen können, wenn ich dir nachher deinen Bauch massieren will, deine
Brust kneten will, und dich füttern will dabei, mein süßer Dicker, mein Molliger,
mein Pummelchen. Laß mich dir ins Ohr beißen ganz sanft, in Dein Marzipanöhrchen
hauchen, spürst du, wie ich mich über dich beuge, spürst du meinen nackten Busen
auf deinem Rücken kreisen? Spürst du, wie mein runder praller nackter Bauch
sich in deine Seite drückt, wenn ich dir so ins Ohr flüstere und deine Hüften
zwicke, dein Fett zwacke, deinen wunderbaren Speck? Essensspeck? Wohlstandsspeck?
Lange werde ich so nicht mehr über dir lehnen können, denn auch ich werde ja
immer fetter, weil du mich so lieb mästest... weil du mich Köstlichkeiten fütterst,
bis ich zum Platzen satt in meinen Kissen liege, mich nicht mehr rühren kann,
nur noch zucke sanft, langsam, wenn du mich dann streichelst... mich küßt, wie
ich jetzt deinen Rücken küsse... lange kann ich das nicht mehr machen, Geliebter,
weil ich dann dafür zu fett werde ..."
Mir wurde heiß, sehr heiß um die Lenden ... ich stöhnte etwas, als der Sklave
mir die Beine massierte. "Noch einmal am Rücken bitte!" stieß ich hervor, und
öffnete kurz die Augen. Auch Lucillus schien zu träumen ... er lächelte leicht
und hatte den Mund geöffnet, bewegte seine Lippen. Do durfte ich mich nachher
nicht umdrehen, meine Erregung war zu offensichtlich. Aber wenn Carola mich
doch nur so massieren würde ... wie sie flüstern würde ... "Ich komme schon
ganz außer Atem, wenn ich dich nur massiere, Geliebter. Vielleicht sollte ich
meine Hände nicht mehr benutzen, sondern nur meinen Körper ... mein Bauch ist
ein wunderschönes Massagekissen für deinen Rücken ... und erst für Deinen eigenen
dicken Wanst, Liebster. Wie du ihn so fett gekriegt hast, weil du immerzu naschst,
so einen fetten dicken runden großen schweren warmen erotischen Bauch, daß er
das Wunder Roms ist ... die Leute tuscheln schon von ihm, nicht mehr lang, und
du wirst der dickste Mann nach dem Kaiser, mein Geliebter, und an mir wiederholt
sich das Wunder ... ich werde die dickste Frau nach der Kaiserin. Gemeinsam
werden wir fett, noch fetter sein, zusammen liegen, essen, uns lieben, schlafen,
essen, streicheln ... uns langsam gegenseitig erregen, uns gegenseitig füttern,
fetter werden. Sklaven werden unseren Speck zur Seite binden müssen, wenn wir
uns sanft und leicht vereinigen wollen. Wir werden zusammen rythmisch keuchen,
im Takt langsam wogen bis zur Ekstase ... Schon jetzt bin ich so fett wie deine
Mutter. Warte erst, wie fett ich bin, wenn ich einmal so alt bin wie sie ...
dann werde ich deine Fettwulste nur schwer noch so massieren können, nur mit
Hilfe von Sklaven und Kissen. Prall gemästet sein werde ich, so wie du, mein
Lieber... hör, kitzele ich dich denn etwas hier, wenn ich dich zwicke... warum
stöhnst du so...? Ist das ein schönes Gefühl?... Lieber, wir sollten den Senator
Lucillus und Drusilla wieder einmal einladen und mit ihnen eine Orgie feiern.
Wir haben sie schon lange nicht mehr gesehen... Sie sind gerade erst aus dem
Urlaub zurückgekehrt, offenbar hatten sie eine hervorragende Küche..."
Oh! Ich mußte aufhören, so zu träumen! Carola war eine Sklavin, und gleich mußte
ich mich umdrehen für die Bauchmassage, und aufhören, so zu denken. Ich zählte
Löffel voll Pudding von eins bis 100 und versuchte, an etwas anderes zu denken.
Langsam nahm der Druck um die Lenden ab. Ich beobachtete, wie Lucillus sich
auf den Rücken wälzte. Ob bei mir der Bauch auch so kugelig war? Hatte ich auch
solche Speckfalten? Vermutlich, ich war ja noch dicker als Lucillus. Eigentlich
sollten die Mädchen mir scharenweise hinterherwatscheln ... Dann kam auch bei
mir die Zeit zum Wechsel auf den Rücken. Langsam stützte ich mich auf beiden
Armen nach oben. Widerwillig löste sich mein plattgedrückter Bauch von der warmen
Platte... ich sah meine Schweißspuren. Dort, wo mein Bauchnabel gelegen hatte,
war fein säuberlich ein Fleck frei geblieben. Dann ließ ich mich auf den Rücken
plumpsen.... ah, das tat so gut!!! Mein Bauch fühlte sich ganz befreit an, und
ich nestelte mein Handtuch über meine Lenden zurecht. Hunger hatte ich jetzt
nach dem Training und dem anstrengenden Bade- und Massageprogramm. Ich atmete
tief aus und sah meinen Bauch vor mir aufwachsen.
Der Sklave begann, von meinem Bauchnabel nach außen zu massieren ... es tat
gut. Carola aber hätte es besser gekonnt. Sie mußte mich noch einmal massieren,
das stand fest... sie war sanfter, zarter, langsamer, nicht so hektisch. Der
Sklave hier, der schaukelte meine Wampe ja nur... Carola dagegen liebkoste jedes
Gramm. Ein liebes Mädchen. Wahrscheinlich servierte sie später bei der Orgie...
da konnte sie mich eigentlich auch mal massieren. Ein paar Stunden in die Orgie
hinein, und niemand würde sich wirklich daran erinnern. Da war dann alles erlaubt.
Und ich konnte mal testen, wie meine Kameraden reagierten. Es war ein Spiel
mit dem Feuer. Aber wenn das Feuer so ein hungriges schönes dickes wachsendes
war wie die blonde Germanin Carola, dann war das ein wunderschönes Feuer.
Mein Herz war warm. War das Feuer...? Mindestens Glut.
Glut für Carola ... das mußte mich eigentlich erschrecken bei einer Sklavin.
Ach was, sagte ich mir: eine Jugendsünde. Ich würde schon noch normal werden
und eine echte Römerin lieben eines Tages, wie es sich gehörte. Sklavinnen zu
lieben ... das war unanständig. Das machte man nicht. Dafür wurde man überall
ausgelacht. Das war fast so, als ob man sich mit einem unterernährten Mädchen
am Arm zeigen würde ... Jedenfalls war ich hungrig. Beim kommenden Geflügelessen
mit Brot würden Lucillus und ich noch allerhand gesellschaftliche Dinge zu bereden
haben. Und in etwa zwei Stunden würde dann - mit all meinen lieben Kameraden
- die Orgie beginnen. Ich seufzte und lächelte zu Lucillus hinüber. Eigentlich
hatten wir ein wunderbares Leben!!!
CAROLA:
Welch einen Anblick mir mein Herr und sein Freund boten. Wohl eine Stunde lang
rangen sie miteinander, und ich konnte mich an dem Anblick nicht sattsehen -
wie ihre dicken Wampen aneinanderklatschten und wie sie dabei keuchten, das
war für mich unglaublich faszinierend. Wie schön ihr Gewicht war. Ich begann
zu verstehen, warum die Römer ihren Speck so genossen, warum sie sich so dick
fütterten. Marcellus' Trägheit und die Kraft, die er gleichzeitig zeigte, erweckten
in mir den Wunsch, seinen Körper selbst zu spüren, und die Erinnerung an heute
morgen überwältigte mich. Sein Ranzen war so weich und mächtig gewesen. Ich
sah, wie sein Freund versuchte, die Fettfalten an den Hüften zu greifen; sie
füllten eine Hand gut aus, dachte ich. Er würde nach so einem Kampf sicher hungrig
sein - ob er so viel aß, bis er vor Sättigung und Lust zu ächzen begann?
Ich streckte mich in meinem Ausguck aus und gab mich ganz meinen Tagträumen
hin. Schon bald würde ich Marcellus besser gefallen, wenn ich durch das viele
Essen schnell genug fett wurde. Die Schmalzkuchen hatten in meinem Magen wieder
ein bißchen Platz gemacht, und ich fühlte in mich hinein, versuchte mir vorzustellen,
ob sie mich jetzt schon dicker werden ließen. Allein die Aussicht darauf, von
nun an immer mehr essen zu dürfen, weil Marcellus es so wollte! Wie er mich
ansehen würde, wenn ich erst einmal einen ordentlich vorgewölbten Speckbauch
besaß. Ich streckte meine Pfunde vor und fuhr mit der Hand über die Rundung.
Wie, wenn seine Hand so darüberstreicheln würde ...
Die Übungsstunde neigte sich ihrem Ende. Marcellus schien erschöpft, aber durchaus
zufrieden, weil es ihm öfter gelungen war, seinen Freund zu Boden zu werfen;
sie ließen sich von ihren Sklaven wieder ankleiden. "Zeit für ein gutes Abendessen",
hörte ich ihn sagen. Eilig kletterte ich wieder die schmale Treppe hinunter.
Wenn er nach mir verlangen sollte, wollte ich wieder in der Küche sein.