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Marcellus und Carola

9. Kapitel: Vanillemassagen

Zwei Wochen waren seit der kleinen Orgie von Marcellus’ Freunden vergangen, als Nubia mich früher als sonst aus meinem Nachmittagsschlaf weckte. Sie hatte mich zum Mittag mit einem Maisbrei vollgestopft - Gora -, der in ihrer Heimat zum Mästen der jungen Mädchen gekocht wurde, und der mir ungeheuer gut mundete; entsprechend viel hatte ich davon zu mir genommen. Mittlerweile verstand ich mich gut darauf, große Portionen zu verspeisen - ich aß zu Anfang immer recht schnell, schlang die erste Schüssel fast herunter, und nahm mir erst Zeit, in meinen sich füllenden Magen hineinzufühlen, wenn ich schon mehrere Teller verdrückt hatte. Mein Appetit schien ständig zu wachsen; Nubia meinte, ich sei mittlerweile fast so verfressen wie Drusilla. Schwer atmend und absolut übersatt hatte ich mich aufs Bett gelegt und war, wie meistens nach so übermäßigen Genüssen, sofort eingeschlafen. Mein Bauch drängte jetzt schon kräftig gegen meine Tunika, und mein fleischig werdender Hintern zeichnete sich immer deutlicher in ihr ab. Mein Magen war noch ziemlich voll und schwer, als Nubia an meine Schulter faßte.
„Du mußt heute abend servieren“, sagte sie, „und ich brauche deine Hilfe in der Küche. Gracchus braucht die Gallierin heute für andere Aufgaben.“
„Marcellus?“ fragte ich natürlich gleich.
„Nein, er speist heute allein - aber bei Flavia hat sich Besuch angemeldet. Apollonia, die Gattin des Senators Claudius Aurelius.“
„Gehört ihm nicht die Villa nebenan?“
„Richtig“, nickte Nubia. „Wir werden uns Mühe geben müssen bei den Gerichten - Apollonia hat eine sehr wählerische Zunge, und sie hat einen ägyptischen Koch, der angeblich allerlei Zauberkunststückchen beherrscht. Vor allem, was Süßspeisen angeht. Aber ich werde ihn schon zu übertreffen wissen.“
Es fiel mir schwer, jetzt wieder voll mitzuarbeiten. Ich kam außer Atem, als ich eilig die Kellertreppe wieder hinauflief, zwei ausgenommene Enten und einen Korb voll Obst auf dem Arm. Mein Gesicht fühlte sich heiß an, als ich wieder in der Küche stand, und mein Herz klopfte. Die Untätigkeit und die Mastkur zeigten Wirkung - ich war träge geworden. Außerdem war ich durch den Gora noch so satt - was ich mich allerdings nicht daran hinderte, ein Schälchen Fleischklößchen in Sauermilch zu naschen, die Krapfen zu probieren und mit einem Becher zimtgewürzter Milch abzurunden.
Nubia bereitete ein Festmahl aus süßen Mehlspeisen verschiedenster Aromen, fettriefenden Pfannkuchen und kandiertem Obst. Flavias Lieblingsspeise, die Mandelpasteten, gab es natürlich auch. Auch für herzhafte Köstlichkeiten war gesorgt, allerdings weniger - Nubia kannte die süße Zunge unserer Nachbarin und wollte ihrem Geschmack so gut wie möglich entsprechen.
Ich bereitete die niedrige Tafel vor, als Apollonia und unsere Herrin den Raum betraten. Flavia keuchte bei jedem Schritt, und wenn sie ging, wirkte ihre enorme Fettleibigkeit noch massiger als im Liegen. Sie trug ein weites, schlichtes Gewand ohne Gürtel, das ihren weit vorstehenden Hängebauch recht locker umspielte und sich über dem Gesäß ein wenig hochgeschoben hatte. Apollonia hingegen ließ sich von einem Sklaven stützen, obwohl sie nicht viel dicker war als Flavia. Oder doch? Sie trug einen unglaublich breiten, fetten Speckwanst vor sich her, auf dem ebenso riesige Brüste auflagen. Ihr Hals verschwand in einem Mehrfachkinn, was ihren Kopf trotz des üppigen dunklen Haars reicht klein erscheinen ließ. An ihren Armen hingen ebenfalls weiche Speckpolster, die bei jeder Bewegung schwabbelten, und ihr Gesäß war so gut gepolstert, daß es weit herausstand. Als sie sich auf den Divan fallen ließ, knackte das Gestell gefährlich. Sie mußte schwerer sein als Flavia, wenngleich sie noch jünger zu sein schien.
Der Sklave, der sie begleitet hatte, kniete sich nun hinter den Divan seiner Herrin. Er war ebenfalls viel zu fett, obwohl er neben ihr fast zierlich wirkte; er trug eine enge Tunika, in der ein üppiger Hängewanst eingezwängt war. Flavia hatte ebenfalls auf ihrem Lager Platz genommen und faßte mit einigen Schwierigkeiten unter ihren Wanst, um die vielen Pfunde ihres Bauches bequem zu legen. „Ein Prachtstück“, bemerkte sie mit Blick auf den Sklaven zu Apollonia, der ich die ersten zimtgewürzten, in Weinsahne eingelegten Grießklößchen servierte. „Hast du diesen strammen Burschen schon lang, meine Liebe?“
Apollonia drehte sich ein wenig zu ihrem Sklaven um, was angesichts ihrer Fülle nicht einfach war.
„Ein halbes Jahr. Er ist einfach wunderbar. So viel geschickter als Aurelius.“ Ein verschwörerisches Lächeln zog über ihr Gesicht. „Du weißt ja ... Aurelius ist alt, aber sehr tolerant. Ursus war ein Geschenk von ihm, weil er wohl dachte, daß ich gelegentlich ein wenig ... nun ja ... Zärtlichkeit brauche.“
„Ganz schön fett, dein Geschenk.“ Flavia nahm einen großen Bissen Mandelpastete.
„Ich möchte doch auch etwas von ihm spüren!“ meinte Apollonia nun. „Es war gar nicht so leicht, ihn auf dieses stattliche Gewicht zu mästen - dabei hatte Aurelius schon beim Kauf darauf geachtet, daß er einen Mann mit guten Anlagen für mich fand. Aber er sagt ja immer wieder, es ist so schwer, richtig fettleibige Liebessklaven zu bekommen...“
„Weil keine Römerin zugeben darf, daß sie am Körper eines Barbaren interessiert ist“, meinte Flavia süffisant.
„Ach, Flavia, wir sind doch unter uns ... Jedenfalls bin ich froh, daß der Müßiggang und das gute Essen endlich bei ihm anschlagen.“ Sie griff dem Sklaven in den Speck seiner Hüften, so daß sein Bauchfett zitterte. „Du hast es gut, Scipio ist nicht viel älter als du selbst. Aurelius ist ja mehr ein Vater für mich. Obwohl ... er weiß meinen Körper zu schätzen.“
„Das sollte er auch“, nickte Flavia, „dein Leib ist ein Kunstwerk, liebe Freundin. Du hast recht gut zugelegt in letzter Zeit.“
Apollonia lächelte breit, wobei sich zwei tiefe Grübchen in ihren vollen Bäckchen zeigten. „Bei mir gehen der Appetit auf Süßes und der Appetit auf die Liebe Hand in Hand. Süße Gerichte steigern meine Lust, und die wiederum steigert meinen Appetit. Wenn ich mich übergessen habe, lasse ich Ursus rufen, damit er mich massiert. Erst mit seinen Händen, dann mit seinem Schmerbauch. Nun ja, und ich verzichte seit einiger Zeit völlig auf Bewegung. Es ist doch so viel angenehmer, sich in einer Sänfte tragen zu lassen. Daß du immer noch viel selbst gehst, Flavia...“
„Altmodisch, ich weiß.“ Flavia spülte den Rest der Mandelpastete mit Met hinunter. „Meine Drusilla ist aus anderem Holz als ich, sie würde am liebsten schon jetzt eine Sänfte beanspruchen, und ich erwäge, sie ihr zu gewähren - mein Täubchen ist so fett und gefräßig, daß sie sicherlich ihr Gewicht enorm erhöhen würde, wenn sie nur noch auf dem Divan sitzt oder liegt. Wir hatten so ein Glück, daß wir Claudia bekamen, als Drusilla noch ein Kind war. Sie hat es verstanden, den jugendlichen Spieltrieb und Bewegungsdrang durch Eßlust und Trägheit zu ersetzen, und seit mein Augenstern sich zu einer Frau entwickelt, ist ihr Appetit kaum noch zu zügeln. Marcellus macht mir mehr Kummer.“
„Aber ist doch schon hübsch dick. Ich habe ihn gesehen, als er von Ostia zurückkam - sein solider kleiner Wanst ist mir schon aufgefallen.“
„Und er hat jetzt noch mehr angesetzt, seit ich ihm eine kleine Mastkur verordnet habe.“
Bisher hatte es den Anschein gehabt, als hätten meine Herrin und ihr Gast meine Anwesenheit vergessen, aber nun richtete Flavia ihren strengen Blick auf mich. „Vorher hat er sich für meinen Geschmack ein wenig zu sehr für die Reize dieses dürren germanischen Geschöpfs interessiert, wenn du verstehst. Er hat sich von einer Küchensklavin massieren lassen - bei einer Orgie mit anderen Patriziersöhnen! Ich war außer mir, als ich davon erfuhr. Natürlich, er hätte längst von uns einen griechischen Masseur bekommen sollen. Aber sich so zu vergessen...“
„Das ist das blonde Haar, das sie alle verrückt macht“, meinte nun Apollonia, die mich nun ebenfalls musterte. „Aber sie ist doch ganz hübsch, von ihrer Figur einmal abgesehen. Ich sage dir, Flavia, Lust und eine Gewichtssteigerung gehen oft Hand in Hand. Und sie ist Küchensklavin - aus ihren Händen würde er doch sicher noch mehr zu sich nehmen?“
Flavia konzentrierte sich scheinbar ganz darauf, die sahnige Sauce der gebratenen Wachteln mit Brot aufzutupfen, während sie kleine, scharfgewürzte Aalhäppchen kaute.
„Mir hat meine unstandesgemäße Liebelei jedenfalls vierzig Pfund Gewicht eingebracht“, fuhr Apollonia fort. Sie tätschelte ihren Bauch, der schwer nach vorn gesackt war. „Marcellus ist doch langsam alt genug für die Liebe. Du kannst ihn nicht ständig an dein Schürzenband ketten, Flavia.“
„Was weiß ein junges Ding wie du davon?“ fragte meine Herrin. „Du hast noch keine Kinder.“
„Aber Augen im Kopf“, antwortete Apollonia. „Wenn er es genießt, von ihr massiert zu werden, dann ist doch viel möglich. Oh, diese Pastetchen sind wirklich eine wahre Götterspeise - deine Köchin ist gut, Flavia! Und so schön schwer und gehaltvoll.“ Sie ließ ein Viertel der Pastete, von dem sie bereits abgebissen hatte, wieder auf ihren Teller sinken, als sei ihre gerade ein Gedanke gekommen. „Du!“ wandte sie sich plötzlich an mich. „Du hast es gelernt, zu massieren?“
Ich erschrak. Schön, ich wußte, wie es war, selbst massiert zu werden. Aber ob sich Nubia auf die klassische Art der Wanstmassage verstand, wie diese Römerinnen es erwarteten, das wußte ich nicht. Apollonia drehte sich bereits mit einem tiefen, schwerfälligen Stöhnen auf den Rücken und zog ihre Toga ein wenig auseinander. Welch ein fetter, praller, umfangreicher Dickwanst kam zum Vorschein! Selbst im Liegen bedeckte er noch ihre Scham, und er wölbte sich höher als ihre Brüste, die nun zu den Seiten ihres gemästeten Körpers rutschten. Ich kniete mich neben den Divan und stützte mich dabei auf dem Tisch ab; meine Finger gerieten dabei unabsichtlich in die mit Sahne aufgekochte Vanille. Einen Augenblick zögerte ich - ich wollte meiner Ungeschicklichkeit wegen nicht gescholten werden, ich traute es mir ohnehin nicht, die gestrenge Flavia anzublicken. Also nahm ich die Vanilleschüssel und hielt sie über Apollonias schwellende Wampe, und während sie mich überrascht ansah, ließ ich ein wenig der noch lauwarmen Creme in ihren Bauchnabel rinnen, der selbst jetzt ein wenig verdeckt war. Apollonia seufzte, als ich die beiden Speckwülste auseinanderzog und die Creme richtig in den Spalt hineinlaufen ließ. Dann schob ich meine Finger hinterher und bewegte sie in dieser nun eingefetteten Höhle, die durch den angegessenen Speck eng geworden war. Dabei drückte ich sehr fest auf die dicken Polster an seinen Seiten, und mit der anderen Hand rieb ich fest die Stelle, wo ich ihren sicherlich schon wieder stark überladenen Magen vermutete. Selbst bei Nubia hatte ich, wenn ich richtig in ihren Speck hineingegriffen hatte, noch Rippen gefühlt. Ganz tief grub ich nun meine Finger in Apollonias Wanst. Keine Rippen. Nur fettes, nachgiebiges, weiches Fleisch. Langsam zog ich Kreise um den Bauchnabel, in dem meine Finger noch immer die Vanillecreme verrieben. Mit einer Hand drückte ich jeweils recht fest zu, mit der anderen strich ich sanft aus; das wechselte ich immer wieder ab.
Apollonia stöhnte erst leise, atmete dann immer schwerer und klang sehr zufrieden. Mein Trick mit der Vanillecreme schien ihr große Lust zu bereiten, vor allem, wenn ich mit den Fingern aus ihrem Nabel hinaus- und wieder hineinglitt und dabei die Polster drumherum ein wenig zwickte. Sie schloß genußvoll die Augen, bedeutete aber vorher noch ihrem Sklaven, ihr Mandelpasteten zu füttern. „Mehr!“ seufzte sie, und Ursus und ich blickten uns an; wir wußten nicht recht, wer gemeint war. Ich bewegte ihr Fett noch stärker, und Ursus brach ihr ein großes Stück Pastete ab, das er ihr auf einmal in den Mund schob. Apollonia kaute und schluckte schnell, öffnete dann wieder ihren Mund, um ein neues Stück zu empfangen. „Göttlich ...“ schnaufte sie. Zwei Mandelpasteten stopfte sie in sich hinein, bevor sie die Augen wieder öffnete. „Fester!“ sagte sie nun, deutlich an mich gewandt. Ich konnte mir vorstellen, wie vollgefressen sie sich jetzt fühlen mochte; so ähnlich wie ich, wenn Nubia mich mit Sahnewaffeln überfüttert hatte. Also tat ich das, was mir selbst in dieser Situation am besten gefallen hätte und massierte kräftig die fetten Speckwülste ihres Unterleibs, bis sie richtig zitterten. Die Vanillecreme hatte sich über ihren ganzen dicken Bauch verteilt und ließ ihre pralle Fülle vor Fett glänzen. Apollonia atmete schneller und schneller, bis ein Beben ihren ganzen Leib erschauern ließ und sie sich tief in die Kissen sinken ließ.
Unter Anstrengung und keuchend drehte sie sich dann wieder auf die Seite, und ihr Wanst floß wieder vornüber, bis an den Rand des Divans. Ursus hatte einen Tuchzipfel genommen und tupfte die Creme von ihren Fettfalten, die er behutsam auseinanderspreizte. Apollonia berührte den vorquellenden Oberbauch und seufzte: „Oh Flavia, ich habe zuviel gegessen ... viel zuviel.“ Ganz nach römischer Art klang sie dabei kokett, nicht bedauernd.
„Zwei von den Pasteten sind viel, wenn man sich zuvor schon gut gesättigt hat“, nickte Flavia, die einen gefüllten Pfannkuchen aß. „Sie liegen auch sehr schwer im Magen. Wenn du dich jeden Tag so überfütterst, wirst du bald nicht mehr aufstehen können vor Fett.“
„Das will ich ja auch gar nicht mehr“, sagte Apollonia. „Puh, drückt mich mein Magen. - Nein, so viel bringe sonst nicht einmal ich runter. Aber mit ihren Händen in meinem Nabel habe ich einfach alles vergessen.“
„So“, sagte Flavia überlegend. „Vielleicht sollte ich sie zu Drusilla schicken. Mein Täubchen würde bald platzen.“
„Oder dein Sohn würde endlich einmal das Gewicht aufholen, das dein Täubchen ihm voraus hat. Deine kleine Wachtel, würde ich eher sagen, wenn sie so dick ist wie du sagst.“
„Oder das“, nickte Flavia, und sie klang nachdenklich.

Teil 10

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