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5. Teil
Die Beschreibung war, wie die drei ein paar Tage später feststellten, in etwa korrekt. Der potentielle Mitbewohner hieß Jochen und erzählte, dass er gerade im Rahmen der Hotelfachschule eine Ausbildung zum Koch machte. „Ernährungsbewusstes Kochen, wohlgemerkt“, hatte er dann gleich hinzugesetzt und dabei ziemlich deutlich auf Susanne geschaut, die wie meist in letzter Zeit etwas zurückgelehnt saß und dabei ihren Dickwanst unübersehbar weit vorgeschoben hatte.
„Wie interessant“, erwiderte die gleich. „Das ist uns ziemlich wurscht, wie du uns vielleicht ansehen kannst.“
Jochen, der das Zimmer spitze fand und offenbar ziemlich scharf drauf war, dort einziehen zu können, verzichtete auf einen Kommentar.
Die machte er dafür nach seinem Einzug um so lieber. Schon am ersten Abend, als Barbara wie immer gekocht hatte und Jochen zum ersten Mal mit am Tisch saß, verfolgte er mit wachem Blick, welche Riesenportionen Susanne und Barbara verdrückten. Anja hielt sich ein wenig zurück – ihr war es peinlich, dass jemand anderes mitbekam, wie groß ihre Fressgier mittlerweile war. Dabei knurrte ihr Magen ungeheuer, und sie hätte nur zu gern noch eine dritte Portion Lasagne verdrückt, die sich Susanne gerade mit Genuss hineinschaufelte.
„Ihr stopft ja ganz schön viel von dem fettigen Zeug in euch rein“, sagte Jochen, der sich mit ein paar Löffeln begnügt hatte.
„Klar“, sagte Susanne. „Uns schmeckt's eben.“
„Kein Wunder, dass ihr so fett seid - ihr habt ja alle ganz schön Übergewicht.“
„Ach was!“ sagte Barbara jetzt spöttisch. „Wenn du das nicht gesagt hättest, wäre uns das gar nicht aufgefallen.“
„Siebzig Kilo, genau genommen“, ergänzte Susanne. „Morgen bestimmt einundsiebzig. Gibst du mir noch einen Nachschlag, Babsi?“ Sie beobachtete Jochens fassungsloses Gesicht. Mit dieser Reaktion hatte er ganz klar nicht gerechnet, und das brachte ihn für einen Augenblick zum Schweigen.
Susanne stellte fest, dass Jochens offensichtliche Ablehnung ihrer Figur sie geradezu herausforderte, noch mehr zu essen. An diesem Abend futterte sie so viel, dass selbst Barbara sie überrascht ansah. Fünf Portionen Lasagne, drei Schüsseln Eis. Barbara sah Susanne an, dass sie nur noch mit Mühe etwas hinunterbrachte, aber trotzdem weiter aß, immer mit dem Blick auf Jochen. Anja hingegen spielte mit der Gabel zwischen den Teigplatten und der Tomatensauce herum. Doch jetzt wandte sich Susanne mit blitzenden Augen an sie.
„Du hast ja kaum was gegessen, mein Schatz“, sagte sie und streckte dabei unter Stöhnen den eigenen, prall vorstehenden Fettwanst vor. „Lass dir doch nicht den Appetit verderben von all diesem Gerede um Übergewicht und gesunde Ernährung.“ Zögernd nahm Anja einen Bissen. Es schmeckte wunderbar, wie immer, wenn Barbara kochte. „Iss lieber noch einen Happen.“
„Ihr seid ja echt verrückt“, sagte Jochen kopfschüttelnd.
Später am Abend saßen die drei Frauen im Wohnzimmer, wie immer mit ein paar Tüten Chips und Schokoladetafeln. Anja aß schon die dritte Tafel, weil sie nach dem für sie kleinen Abendessen einen enormen Heißhunger hatte. Ihr Magen brauchte inzwischen riesige Portionen. Von nebenan war zu hören, wie Jochen Sachen auspackte und schließlich seine Stimme; er telefonierte offenbar mit einem Freund. Wie hellhörig die Wände waren, wusste er offenbar noch nicht.
„Du solltest die drei Weiber sehen, bei denen ich jetzt wohne“, verkündete er deutlich hörbar. „So was von fett! Die eine wiegt garantiert drei Zentner, die anderen mindestens zwei. Ärsche wie Brauereipferde! Und so fette Riesenwampen, das glaubst du nicht. Alles an denen schwabbelt vor Speck! – Nee, alle drei. Die eine, Susanne, die frisst wie ein Scheunendrescher. Die anderen beiden aber auch ganz schön. Was die eben beim Abendessen in sich reingestopft haben, war total unglaublich. Davon würde ich dreimal satt. Wie die Mastschweine.“
Barbara und Susanne sahen Anja an, die rot angelaufen war. Sie wussten, dass Anja empfindlich war, wenn jemand Witze über ihr Gewicht machte, und daher rückten sie beiden jetzt nah an Anja heran, als ob sie sie körperlich vor Jochens Bemerkungen schützen wollten. Susanne legte Anja die Hand auf den vorquellenden Speckbauch, der ausnahmsweise in eine Jeans gezwängt war; die Mädchen waren schließlich nicht mehr allein in der Wohnung, und daher hatte Anja den Reißverschluss ihrer Hose Größe 48 mit viel Gewalt geschlossen. Barbaras Hand fuhr zu der angebrochenen Schokoladentafel und nahm einen Riegel heraus, den sie Anja entgegenstreckte. „Lass dich nicht aus der Fassung bringen ... dir hat es doch sonst so gut geschmeckt. Und ich wette, du hast noch einen Riesenhunger“, raunte sie. Anja schloss die Augen, und ihre Wangen bekamen langsam wieder eine normale Farbe. Susanne rieb ihr jetzt den Bauch.
„Wir halten zusammen. Wir wollen doch genießen.“ Anja öffnete den Mund, und als sie den großen Riegel langsam kaute, begann sie zu lächeln.
„Dem Gesundheitskoch werden wir zeigen, dass wir zu unserem Appetit stehen“, sagte sie mit ungewohnt fester Stimme. Wie auf ein Kommando legten Barbara und Susanne ihre molligen Hände auf Anjas Finger.
„Auf unseren Speck!“ flüsterte Susanne, und dann riss sie eine Tüte Erdnussflips auf.

Jochen wurde in den nächsten Wochen Zeuge, dass sich alle drei an dieses Versprechen hielten. Wenn er von den Wochenenden, die er im Hotel seines Vaters arbeitete, wiederkam, meinte er fast sehen zu können, dass alle drei schon wieder mehr Fett angesetzt hatten. Sie erzählten von Orgien, die sie über die freien Tage abhielten, und ließen ihn stets wie zufällig wissen, wie unmäßig sie geschlemmt hatten, erzählten von Käsetorte, Sahnesaucen, Avocadocreme, Pizza und Pommes Frites. Die massige Susanne trug eine enge Sommerhose, deren Seitennähte sich an den Hüften schon gedehnt hatten, und Jochen hielt unwillkürlich den Atem an, als sie sich am Sonntag Abend, als er in die Küche kam, schwer atmend hinsetzte. Die Nähte knackten hörbar.
Andererseits konnte Jochen nicht umhin, die drei dicken Grazien einfach nett zu finden. Susanne hatte einen bissigen Humor, der seinem eigenen sehr entgegenkam, und Barbara war immer gut aufgelegt und zu einem Schwatz bereit, wenn er von seinen Kursen nach Hause kam. Nur Anja ging ihm ein wenig aus dem Weg. Susanne hingegen schien es nichts auszumachen, wenn er sie – inzwischen in scherzhafterem Ton als am Anfang – auf ihre Fressgier ansprach. Und als sich die Sommerhose so lautstark über Susannes frischen Speck beklagte, musste er einfach etwas sagen.
„Na, Susi, wieder gut zugeschlagen am Wochenende?“
„Und wie“, seufzte sie. „Babsi hat herrlich gekocht, wie immer.“
„Es hört sich fast so an, als wolltest du aus allen Nähten platzen.“ Jochen merkte gar nicht, dass er unverwandt auf die Hose starrte, die knalleng über Susannes gewaltigen Schenkeln spannte, und dabei besonders die strapazierten Nähte über den ausladenden Hüften betrachtete.
„Hoffentlich nicht“, bemerkte Susanne träge. „Die Hose wollte ich eigentlich noch Anja vererben.“
Anja, die in diesem Moment die Küche betrat, sah in der Tat so aus, als könnte sie eine größere Hose brauchen. Sie trug eine Leggins und ein Sweatshirt, das sich über ihrem dicken Hintern hochgeschoben hatte, der sich deutlich im dünnen Legginsstoff abzeichnete. Jochen bemerkte, dass sich an ihrem breiten Po und an den schwabbligen Schenkeln massiv viel Cellulite gebildet hatte und die Dellen ihres Fleisches gut sichtbar waren. Kein Wunder, sie bewegt sich ja kaum, dachte er. Sie ging die paar hundert Meter zur Bushaltestelle, wenn sie sich auf den Weg zur Uni machte, aber wenn sie zu Hause war, rührte sie keinen Finger mehr als notwendig. Erst neulich war ihm wieder aufgefallen, wie unbeweglich sie war, als sie sich unter viel Schnaufen gebückt hatte, um ihr Schlüsselbund aufzuheben. Zwar war sie dünner als Susanne, aber sie war wesentlich fauler. Die Mädels brauchten allesamt eine Diät und ein gutes Fitnessprogramm, fand er.
Dass sie darauf so gar keinen Wert zu legen schienen, verwirrte ihn noch immer. Seine Freundinnen hatten bisher stets darauf geachtet, nicht dick zu werden und Kleidergröße 38 zu halten. Er selbst wusste alles über bewusste Ernährung, über fettarme Kost und über zuckerarme Gerichte. Und er selbst achtete auch auf seine Figur. Diese hemmungslose Schlemmerei machte ihn nervös und passte nicht so recht in sein Weltbild: War nicht Selbstkontrolle das Maß aller Dinge? Wie konnte man sich nur so gehen lassen!
Anja schenkte sich derweil ein Glas Cola ein. Natürlich nicht light. Dazu fasste sie wie nebenbei in das Körbchen mit Croissants auf dem Tisch. „Was wolltest du mir vererben?“ fragte sie, während sie sich neben Susanne setzte. „Ich hab doch schon deine ganzen Jeans bekommen. Ist noch was von dem Frankfurter Kranz da, den Babsi gestern gebacken hat?“
„Frankfurter Kranz!“ Jochen konnte es nicht fassen. „Wisst ihr denn nicht, was das für eine Kalorienbombe ist?“
„Sag bloß, der macht dick?“ fragte Susanne in überraschtem Ton. „Du meine Güte, da hätte ich die fünf Stücke vielleicht nicht essen sollen?“
„Fünf Stücke!“ Jochen schüttelte den Kopf. „Dass dir da nicht schlecht wird!“
„Übung“, sagte Susanne lächelnd. „Und der reine Genuss, mein lieber Jochen.“
Jochen überlegte. Er hatte eine bissige Bemerkung machen, etwas über ihr Fett lästern wollen. Aber er wusste mittlerweile, dass Susanne sich nichts daraus machte. Anders war es mit Anja, die äußerst empfindlich reagierte. Als sie mit Keuchen in die Knie gegangen war, um ihren Schlüssel aufzuheben, hatte er gesagt: „Mann Anja, schon zu fett für die Kniebeuge?“ Und Anja war glühend rot geworden, hatte ihren Schlüssel geschnappt und ihre Zimmertür hinter sich zugedonnert. Susanne war ungeheuer dickfellig, wenn es um ihr Gewicht ging. Neulich hatte er sich bei ihr erkundigt, ob sie ihren ausladenden Hintern überhaupt noch in die Schalensitze der Bahn bekam, die sie morgens zum Sender nahm, und Susanne hatte ihm in aller Ruhe erklärt, das ginge ihn nichts an. Daher blieb er auch jetzt ruhig.
Anja und Susanne machten sich währenddessen über einen halben Frankfurter Kranz her, der zur Hälfte aus Creme bestand. Jochen war sich sicher, dass Barbara bei der Buttercreme mehr Butter als Pudding verwendet haben würde und wunderte sich wirklich, dass die Mägen der beiden so viel Fett vertrugen. Es dauerte keine halbe Stunde, bis der Kuchen verschwunden war.

„Ich will, dass er wieder auszieht“, erklärte Anja am nächsten Wochenende, als die drei um den Küchentisch herumsaßen. Barbara hatte mal wieder Pfannkuchen gebacken, und vor jeder von ihnen türmte sich ein Berg Teigfladen, dick mit Zucker bestreut. „Dauernd macht er irgendwelche Bemerkungen über mein Gewicht. Mich nervt das so.“
„Der ist doch innerlich total fasziniert“, meinte Barbara. „Ein typischer Fall. Innerlich steht er auf dicke Frauen, bloß ist er zu feige, sich von den gesellschaftlichen Normen zu verabschieden.“
„Meinst du?“ fragte Anja.
„Merkst du nicht, wie er Susanne immer anstarrt?“
„Schon, aber wenn du mich fragst, dann sind wir für den doch nur eine Freakshow ...“
„Na und wenn schon“, sagte Susanne. „Mich fordert der nur heraus.“
„Das habe ich schon gemerkt“, nickte Barbara. „Du bist so total fett geworden, Susi ... Sag schon, wie viel?“
„Ich habe keine Ahnung ...“
Barbaras Augen blitzten. „Dann lasst uns doch alle noch mal auf die Waage gehen und extra für unseren lieben Jochen ein richtiges Fresswochenende einlegen – was meint ihr?“
„Ich weiß nicht“, sagte Anja. „Ich werde echt zu fett. Ich muss unbedingt irgendwann mal wieder abnehmen.“
„Wieso, gefällst du dir nicht mehr?“
„Doch, schon ...“
„Na also!“ Barbara stand schwerfällig auf. Sie war zwar inzwischen die dünnste der drei – Anja hatte sie längst überholt – aber auch sie begann, träge zu werden. „Komm, wir wiegen uns bei Susi.“
Die drei gingen hinüber in Susannes Zimmer. Das gemeinsame Wiegen war zu einer Art Ritual geworden, das Anja immer wieder in einen Zwiespalt stürzte. Sie fand es einerseits schrecklich, was ihr die Waage offenbarte: den nüchternen Zahlenbeweis, das sie dauernd zu viel fraß und täglich dicker und fetter und schwabbeliger wurde. Aber gleichzeitig gab es ihr einen Kitzel, den sie sich nicht erklären konnte, wenn sie auf die Zahl zu ihren Füßen starrte, die von Woche zu Woche höher wurde, und dazu in Susannes großem Spiegel in der Kleiderschranktür ihren schwellenden Speck betrachten konnte. Susanne zog sich das T-Shirt über den Kopf und schlüpfte unter Schnaufen aus ihrer Leggins. Anja hielt den Atem an: Susanne war inzwischen ungeheuer fett. Die Dehnungsstreifen waren wieder breiter geworden. Und ihr Umfang hatte sich sichtbar vergrößert. Wie zwei große Kürbishälften ragten die dicken Hinterbacken hervor, über denen sich das Rückenfett in Falten legte, wenn Susanne sich bewegte. Und der riesige Wanst, den sie sich angefressen hatte, wölbte sich in zwei enormen Speckfalten nach vorn und hing mehr als eine Handbreit über ihre Schenkel. Den BH hatte sie anbehalten, als sie auf die Waage stieg, und er hielt ihre großen Brüste gerade so davon ab, sich auf die Wampe zu legen; dabei war er deutlich sichtbar für die Massen zu klein, die er tragen sollte.
„Woah“, sagte Susanne, die ein paar Verrenkungen machte, um die Zahl zu sehen. Die Waage knackte unter ihrem Gewicht. „Das glaub ich nicht. Guck du mal, Babsi.“
„148 Kilo“, sagte Barbara. „Mann, du hast wirklich enorm angesetzt.“ Sie griff mit beiden Händen in Susannes Bauchfleisch. „Wie weich dein Fett ist, Susi. Fass mal an, Anja ... das ist toll.“ Susanne schloss genussvoll die Augen, während die beiden anderen ihren Speck kneteten. Anja wurde heiß. Sie spürte nichts von Susannes Rippen, die irgendwo unter all dem Fett sitzen mussten. Nur das reine Fett. Mutig geworden nahm sie eine der Fettrollen, die über Susannes Hüften lagen, und maß ihren Umfang. Sie füllte ihre Hand beinahe aus.
Susanne strich über die Rundung ihres vorstehendes Bauches. „148 ...“ wiederholte sie nachdenklich. „Mann mann mann ... irgendwann werde ich so fett, dass ich nicht mehr in diese blöden Schreibtischstühle mit den Armlehnen passe. Das ist jetzt beim Sender immer schon so ein Problem – mein dicker Hintern passt da einfach kaum noch rein.“
„Du hast viel weniger Cellulite als ich“, meinte Anja, die Susannes ausladendes Hinterteil begutachtete, das nur knapp von dem viel zu kleinen Höschen verdeckt wurde.
„Du bewegst dich zu wenig, meine Dicke“, sagte Susanne grinsend. „Du sitzt die meiste Zeit auf deinem süßen dicken Po und stopfst dich voll. Aber es steht dir.“
„Hm“, machte Anja, die sich nun auch auszog. Ihre anfängliche Pummeligkeit hatte sich inzwischen in echte Fettleibigkeit verwandelt: Ein weicher Schmerbauch, durchzogen von vielen Dehnungsstreifen, wackelte und schwabbelte bei jeder Bewegung. Ihre Schenkel waren massig und dick, ebenso wie ihr Po mit seinen vielen Grübchen. Weiches Fleisch bewegte sich an ihren Oberarmen, und ihre Brüste quollen weich aus dem BH. Sie wirkte äußerst wohlgenährt und überfüttert. Seufzend trat sie nun auf die Waage. „112!“ Da war es, das Kribbeln. Drei Kilo mehr als letzte Woche. Wenn sie in diesem Tempo weiter zunahm, würde sie bald platzen. Susanne, die ebenfalls noch fast nackt war, lehnte sich nun von hinten an sie. Anja spürte ihren vorstehenden Dickwanst an ihren Hintern reiben, und nun massierte Susanne ihr den mit Pfannkuchen vollgestopften Bauch. Anja spürte, wie ihre Wampe wackelte.
„Du bist ein echtes kleines Mastschwein, Anja“, raunte Susanne ihr nun ins Ohr. „Du frisst und frisst und frisst – weißt du, dass du letzte Woche erst 109 gewogen hast?“
„Klar“, gab Anja heiser zurück. Barbara strich ihr nun von vorn über die Hüften und kniff sie in den Schenkelspeck.
„Meine Güte, hast du zugenommen.“ Anja schluckte. Die ganze Situation erregte sie. „Wir sollten dich mal richtig mästen, so wie ein kleines Schlachtschwein ...“ Barbara wusste, dass Anja diese Phantasie noch verrückter machte. „Dafür sorgen, dass du dich gar nicht mehr bewegst, und dich dann richtig nudeln. Deinen Appetit mal richtig steigern ... und dich richtig fett füttern ...“
„Machen wir ein Fresswochenende?“ fragte Susanne jetzt. „Ich hätte mal wieder so viel Lust drauf.“
„Oh ja“, seufzte Anja jetzt. Sie hatte die Augen noch immer geschlossen und konzentrierte sich auf die Hände ihrer Freundinnen, die ihre Fettpolster durchwalkten. „Tust du es dann, Babsi?“
„Was denn?“ fragte Barbara, für die ihr Vorschlag eher ein bisschen Verbalerotik gewesen war.
„Mich füttern?“ Barbara wurde heiß. Sie sah, wie Susanne ihr einen wissenden Blick zuwarf.
„Ich werde dich füttern, bis du dich nicht mehr rühren kannst“, sagte Barbara rau.



Teil 6

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