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6. Teil

Barbara begann wenig später mit den Vorbereitungen für die Schlemmerei. Sie drehte sich halb um, als sie die Küchentür hörte. Es war Susanne, die sich mit einem langen Seufzer hinsetzte. Ihre Hose war offen, und der Reißverschluss klaffte weit auf über ihrem dicken Bauch. „Anja ist eingedöst auf dem Sofa“, sagte sie. „Sie hat zwei Packungen Choco Crossies gefuttert und eine Tüte Erdnussflips, das hat sie wohl müde gemacht.“ Barbara lächelte und rührte Sauce Hollandaise an, wofür sie ein ganzes Päckchen Butter schmolz. „Das ist doch die Erfüllung deiner Träume, oder, Babsi? Die Kleine möchte jetzt gemästet werden – wer hätte das gedacht ...“
Barbara sah Susanne mit einem verträumten Blick an. „Das hatte ich auch nicht erwartet ... ich war schon fasziniert zu sehen, wie herrlich fett sie geworden ist. Ich habe das die ganzen letzten Wochen schon beobachtet – sie ist so faul geworden und bewegt sich ja kaum noch, und den ganzen Tag isst und isst und isst sie. Ich habe es neulich mal getestet: Ich habe fünf große Tüten M&M's offen hingestellt, und die hat sie an einem Tag gegessen – zu allem anderen, was wir beide auch so in uns reinstopfen.“
„Bei dir ist es ja auch nicht weniger geworden“, lächelte Susanne. Bei Barbara hatte die Waage immerhin 98 Kilo gezeigt.
„Stimmt ... mein Appetit ist auch ziemlich gewachsen. Nichts gegen eure Fresslust allerdings.“
„Was bereitest du denn vor fürs Wochenende?“
„Wirst du ja sehen. Ich will unbedingt meine Friteuse ausprobieren.“

Das tat sie. Barbara entschied sich, American Food als Thema des Wochenendes zu nehmen. Als Anja wieder wach wurde, zog der Geruch gegrillter Hamburger durch die Wohnung, die mit viel Pommes Frites serviert wurden. Diesmal aßen sie in der Küche, weil Barbara das Essen frisch zubereiten wollte: Kalte Pommes schmeckten nicht. Barbara griff als erstes an Anjas Hosenbund: Sie trug eine von Susannes alten Jeans, Größe 52, die einigermaßen weit und bequem saß. Susanne hatte sich eine Leggins angezogen; ihre Sachen waren ihr fast alle zu eng.
„Hast du Platz zum Futtern, mein Mastschweinchen?“ fragte Barbara gedämpft.
„Ja“, hauchte Anja. Sie fühlte, dass sie eine Grenze übertrat, indem sie akzeptierte, dass sie – sie zwang sich, das Wort zu denken - gemästet werden wollte. Susanne zog die Vorhänge zu, und gedämpftes Licht herrschte in der Küche.
„Dann wirst du dieses Wochenende richtig fressen ... bis du richtig fett bist.“ Anjas Atem ging schneller.
„So fett wie Gaby?“ Barbara lächelte.
„Das ist an einem Wochenende wohl nicht zu schaffen. Unsere Dicke hat wieder mächtig zugelegt ... sie hat mir am Telefon erzählt, dass sie jetzt fast 200 Kilo auf die Waage bringt ...“
„Und nimmt sie weiter zu?“
„Bestimmt, ihr Mann liebt es, dass sie so dick ist, und er füttert sie ordentlich.“
Anja biss in den ersten Hamburger. Sie schmeckte das würzige Öl, in dem er gebraten worden war, und die Vielfalt von Saucen zwischen dem Fleisch und dem Brötchen. Er war unglaublich gut. Schnell war der erste verzehrt, und sie nahm den zweiten. Und den dritten. Nebenbei naschte sie von den Pommes Frites, die sie in Mayonnaise tunkte. Danach hielt sie inne. Ihr Bauch war jetzt gut gefüllt, und die fetten Speisen lagen ihr schwer im Magen. Susanne, die ihr gegenüber saß, nahm ihren vierten Burger und biss ab. „Sind die lecker“, schnaufte sie, während sie mit vollen Backen kaute. Anja griff nun auch zu Nummer vier. Es kostete Mühe, die letzten Bissen hinunterzuschlucken: Sie war pappsatt, und sie hatte das Gefühl, als sei ihr Bauch durch das viele Essen geradezu angeschwollen. Barbara schüttete ihr Pommes auf den Teller.
„Iss“, sagte sie ruhig. „Ich wette, da passt noch was rein.“ Anja stöhnte.
„Ich bin schon total voll“, seufzte sie. Barbara schob ihr die Hand unter das T-Shirt und kniff mit kundigen Fingern den Speckwulst über dem Nabel. Tatsächlich war Anjas Dickwanst jetzt praller als zuvor.
„Die paar Pommes gehen schon noch“, befahl Barbara jetzt. „Susi isst ja auch noch.“ Sie begann, Anjas dicken Bauch zu massieren, den fetten Speck darüber kräftig zu kneten. Anja lehnte sich zurück und schloss genießerisch die Augen. Das war himmlisch. Barbara gab ihr nun mit der anderen Hand Pommes Frites, und nach und nach hatte Anja noch die ganze große Schüssel davon gegessen. Ihr Magen drückte, und sie fühlte sich unglaublich fett und schwer. Das viele Essen machte sie müde.
„Zum Nachtisch eine kleine Mousse Au Chocolat“, sagte Barbara nun und stellte eine große Schüssel in die Mitte des Tischs.
„Babsi“, schnurrte Susanne, die sich den ebenfalls dick vorstehenden Bauch rieb. „Das ist ein bisschen viel.“ Dann nahm sie sich einen großen Teller voll.
Anja ließ sich ebenfalls einen Teller auffüllen, aber sie aß nur langsam davon. Sie war einfach zu satt. Schließlich nahm Barbara ihr den Löffel aus der Hand, tauchte ihn in die Creme und schob ihn Anja in den Mund.
„Komm, noch diesen Teller Mousse, und dann legst du dich ein Weilchen hin.“ Anja schluckte willig und kostete den Geschmack der Creme aus: das herbe Aroma der Schokolade, die Süße drumherum. Und wenig später war der Teller leer.

Am Abend, nachdem Anja zwei Stündchen geschlafen hatte, gab es Spare Ribs und Chicken Wings mit Backkartoffeln und viel Sour Creme. Die drei langten richtig zu; Anja und Susanne schienen das üppige Mahl vom Nachmittag verdaut zu haben. Und auch diesmal gab Barbara keine Ruhe, bis Anja, als die sich übersatt zurücklehnte, noch vier große Stücke Frankfurter Kranz futterte. Anja fühlte sich, als würde sie gleich platzen, und ihr war schwindlig. Aber es schmeckte alles so gut. Aus purer Lust nahm sie sich noch ein fünftes Stück.
Danach setzten sie sich im Wohnzimmer zusammen, tranken Rotwein und rieben ihre Wampen. Anja atmete in ihren vollen Bauch hinein und genoss das Gefühl, so genudelt zu sein wie nie zuvor. Noch schöner war es, in Gesellschaft so zu schlemmen und sich über diesen Zustand austauschen zu können. Selbst Barbara war ziemlich überfressen und schnaufte leicht, als sie sich aufs Sofa fallen ließ.
„Ich wette, mein Magen dehnt sich jetzt“, sagte Anja, die in dem breiten Polstersessel halb lag, halb saß und den vollen Bauch vorstreckte. Ihr Hintern füllte die große Sitzfläche bereits gut aus.
„Das denke ich auch“, sagte Susanne. „Ich habe nach so richtigen Fressorgien immer den größten Hunger.“
„Ich habe überhaupt viel mehr Hunger als früher. Vorher, wenn ich zum Mac gegangen bin, habe ich gerade mal so ein Sparmenü verdrückt. Heute brauche ich mindestens zwei und einen Milchshake.“ Barbara lächelte.
„Genau so läuft es doch bei einer Mast“, sagte sie. „So ein Mastferkel wird an immer größere Portionen gewöhnt. Irgendwann frisst es täglich riesige Mengen und wird enorm fett.“ Sie hörte Anja leise keuchen und fragte sich, ob das nur an ihrem vollen Magen lag. „Ein guter Mäster sorgt natürlich dafür, dass es sich dauernd überfrisst, indem er die leckersten Sachen immer zum Schluss füttert. Dann kann er wahrscheinlich täglich Fortschritte sehen.“ Ihr fiel auf, dass Anja sich die Hose aufmachte. „Sag nicht, die ist dir jetzt zu eng?“
Anja streckte den nackten Speckbauch noch weiter vor. „Nee, nicht richtig. Aber mein Bauch braucht mehr Platz.“
„Das stimmt. Ich habe noch Käsesahnetorte.“
„Barbara! Du bist wahnsinnig!“
„Ich sag's nur, falls du nachher wieder Hunger kriegst.“
Ein guter Mäster sorgt natürlich dafür, dass es sich dauernd überfrisst, indem er die leckersten Sachen immer zum Schluss füttert, dachte Susanne. Barbara wusste schon, was sie tat.

So ging es das ganze Wochenende über weiter. Am Samstag schaffte Anja schon fünf Burger und aß mit deutlich mehr Appetit. Barbara umhätschelte sie besonders: Während der ganzen Zeit musste Anja keinen Handschlag tun, sondern saß auf dem Sofa und wurde bedient. Susanne murrte etwas, aber machte schließlich mit; ihr tat es ganz gut, dachte sie, wenn sie mal nicht ganz so zuschlug. Wobei sie trotzdem – genau wie Anja – viel zu viel aß und ihr Magen die ganze Zeit über prall gefüllt mit Kalorienbomben war. Fast bei jeder Mahlzeit überredete Barbara Anja mit sanftem Druck, mehr zu essen, wenn die erklärte, satt zu sein. Mit dem Ergebnis, dass Anja schon keuchte, wenn sie vom Sofa aufstand. Ihr Magen gewöhnte sich erneut an noch größere Portionen, und Barbara registrierte erfreut, dass immer weniger Nachdruck nötig war, um die Mengen an die Kleine zu verfüttern, die sie sich vorgestellt hatte.
„Ich fühle mich wie im siebten Himmel“, stöhnte Anja am Sonntag morgen, als sie sich genüsslich an ein paar Croissants gütlich tat. „So verwöhnt zu werden ist göttlich ... und es schmeckt alles so ungeheuer gut!“
Susanne konnte nur nicken, sie hatte gerade ein großes Stück von einem Berliner abgebissen, den Barbara frisch gebacken hatte. Anja strich sich über die Hüften.
„Fetter geworden bin ich auch ... guck mal, wie eng die Hosen jetzt geworden sind!“ Sie trug noch immer Susannes alte Jeans, und tatsächlich umspannte das Bündchen ihren massigen Bauch nun recht stramm.
„Du meinst, das kleine Mastschwein hat gut angesetzt?“ fragte Barbara jetzt, die Anjas Handbewegung mit den Augen folgte. „Lass mal sehen.“ Vorsichtig schob sie ihre Hand unter den Bund, was jetzt nicht mehr so leicht ging wie am Freitag. „Tatsächlich ... du wirst schön fett, meine Süße.“
„Fütter mich“, schnurrte Anja und öffnete den Mund. „Und erzähl mir, was mit mir passiert ...“
Barbara zog den Teller mit Waffeln näher zu sich und tunkte eine davon in Sahne.
„Was mit dir passiert? Oh, du wirst so fett werden wie Gaby, wenn du schön brav bist und isst, was ich dir gebe. Iss ein bisschen schneller, komm ... so ist es gut. Ich werde dich prall und fett mästen, bis du dir keine Hose mehr über deinen dicken Hintern ziehen kannst. Bis jede Bluse über deinem Bauch platzt. Du wirst immer mehr zunehmen ... jeden Tag ...“ Anja futterte die Waffeln wie in Trance, kaute und schluckte schnell und sperrte den Mund schnell wieder auf. Die Vorstellung, durch die Dickmacher, die sie aß, jetzt in diesem Moment wieder zuzunehmen, erregte sie. Sie streckte den Bauch vor, bis sie den Hosenbund eng um ihre Taille spürte und dachte daran, wie es wäre, wenn selbst diese Hose in Größe 52 ihr zu eng wurde, wenn der Bund in ihre weichen Fettmassen einschnitt und sie irgendwann den Reißverschluss über ihrem vorquellenden Dickwanst nicht mehr zubekommen würde. Barbara liebkoste jetzt die Speckrolle über dem Bund. „Ich kann spüren, wie du fett wirst“, schnurrte sie. „Hier sitzt jetzt schon wieder viel mehr Speck als vorgestern. Heute wirst du noch mal so richtig fressen, meine Süße.“
Anja schnurrte in freudiger Erwartung.

Sie schlemmte den ganzen Sonntag über. Barbara massierte ihr immer wieder den gespannten, dick vorstehenden Bauch, und sie tat sich an allem gütlich, was ihr serviert wurde. Fette Burger, viel Pommes, Cremetörtchen, Sahnewaffeln. Am Abend war sie beinahe erschöpft vom vielen Essen: Ihr Magen war randvoll und musste kräftig arbeiten, um das viele Fett zu verdauen. Sie lag ausgestreckt auf dem Sofa im Wohnzimmer, lutschte an einem Marsriegel und rieb sich mit einer Hand den Leib, während Barbara und Susanne die Küche aufräumten. Sie fühlte sich im Paradies.
Dass dieses Paradies nicht uneinnehmbar war, fiel ihr wieder ein, als sie hörte, wie sich ein Schlüssel im Schloss der Haustür drehte. Das musste Jochen sein. Anja versuchte, sich noch schnell aufzurichten und die aufklaffende Hose wieder zuzumachen, aber schnelle Bewegungen fielen ihr, so vollgestopft wie sie war, enorm schwer. Ach, und warum auch, dachte sie faul, während sie sich schließlich wieder ausstreckte. Soll er doch sehen, wie viel ich gefressen habe. Sie zog sich das T-Shirt halbherzig etwas weiter runter, schloss genießerisch die Augen und biss noch einmal von dem Riegel ab. Sie hörte, wie die Tür aufging, aber sie schloss sich bald wieder. Anja ließ das Marspapier zu Boden fallen und döste ein.
Jochen ging der Anblick, der sich ihm soeben geboten hatte, noch im Kopf herum, als er in die Küche kam, um Barbara zu begrüßen. Die dicke Anja hatte sich auf dem Sofa geaalt, sich wie üblich Süßigkeiten in den Mund gestopft, und sie hatte fetter ausgesehen als je zuvor. Wahrscheinlich träumte er das schon, dachte er. Sicher nahmen die drei Mädels immer mehr zu, aber so deutlich sichtbar konnte das wohl kaum sein.
Susanne war derweil wieder in ihr Zimmer gegangen und mühte sich damit ab, die Sommerhose über ihre fetten Schenkel zu ziehen, die schon vor einer Woche so auf Spannung über ihrem Hintern gesessen hatte. Sie war fest entschlossen, Jochen einen Anblick zu bieten, den der nicht mehr vergessen würde. Der Stoff wehrte sich ziemlich; Susanne merkte, dass sie am Wochenende mehr zugenommen haben musste, als sie vermutet hatte. Kurzentschlossen zog sie die Waage unter dem Bett hervor; sie keuchte dabei, als sich die drei Speckringe ihrer Wampe zusammenschoben. Es war nicht leicht, an ihrem Bauch vorbei auf die Zahl zu ihren Füßen zu sehen. Schließlich gelang es ihr: 150 prangte in roter Leuchtschrift. Zwei Kilo mehr. Oder ... sie dachte nach. Mehr als 150 zeigte ihre Waage überhaupt nicht an. Es konnte also durchaus noch mehr sein.
Danach nahm sie die Hose wieder in Angriff, und endlich gelang es ihr, den widerspenstigen Stoff ganz über Beine und Po zu ziehen. Sie zog den Bauch ein, um den Knopf zu schließen, und auch das gelang nach einiger Zeit. Der Bund schnürte ihren fetten Bauch ein wie ein Strick, und ihr kam es vor, als ob die Fettfalten darüber und darunter nun nur noch weiter hervorquollen. Sie trat vor den Spiegel: Es sah beinahe grotesk aus, wie ihre Wampe nun eingeschnürt wurde. Der Reißverschluss kostete sie enorm viel Mühe: Die Fettschicht über dem Unterleib war einfach zu üppig. Aber endlich war es geschafft: Wie eine Wurst in der Pelle saß ihr dicker Speck in dem dünnen Stoff. Susanne japste etwas.
Sie hörte, wie Jochen mit Barbara sprach, während sie sich ein knappes T-Shirt überzog. Mit kurzem Blick überprüfte sie, ob es nicht zu viel von ihrem Hintern verdeckte. Die Bauchrolle über dem Hosenbund stand weit vor und schwabbelte.
Jochen blieb der Mund offen stehen, als er Susanne in ihrer ganzen fetten Pracht in die Küche kommen sah.
„Tag, Jochen“, begrüßte Susanne ihn. „Hattest du ein schönes Wochenende?“
„Ja“, machte er, aber er schien gar nicht verstanden zu haben, was sie sagte.
„Wir haben es uns auch gut gehen lassen.“ Sie klatschte auf die Bauchrolle, über die ein sanfter Schauer lief, wie Wind, der über einen See streicht. Dann zog sie einen Küchenstuhl unter dem Tisch hervor. Sie selbst war enorm gespannt, was passieren würde, wenn sie sich setzte. Sie ließ sich schwungvoll und mit dem üblichen Stöhnen auf den Sitz fallen, und sie hörte tatsächlich ein Knacken, aber es war nur der Stuhl, der sich gegen die drei Zentner wehrten, die gerade auf ihn gesackt waren. Barbaras Blicke ruhten ebenfalls auf ihr. Als sie sich dann jedoch bewegte, um es sich gemütlicher zu machen, war es endlich so weit. Das Geräusch reißenden Stoffs war zu hören, und der Reißverschluss platzte auf. Weiße Haut und schwabbeliges Fett waren durch den Riss sichtbar. „Och“, machte Susanne lächelnd. „Jetzt kriegt Anja die Hose doch nicht mehr.“

Anja hatte am nächsten Tag dieselben Mühen, in ihre Sachen zu kommen. Nichts passte ihr mehr. Das Wochenende und das viele Fressen und Stopfen zeigten deutlich Wirkung – es war unmöglich, eine ihrer Hosen über dem wabbelnden Speck zu schließen. Nur die Jeans von Susanne kam noch in Frage, obwohl selbst die nun ein bisschen am Bauch kniff. Anja tapste mit nackten Beinen, die Jeans in der Hand, hinüber zu Susanne, die auch schon wach war.
„Ich muss unbedingt auf die Waage“, wisperte sie. „Ich glaube, ich hab total zugenommen.“
„Es wäre auch ein Wunder, wenn nicht“, sagte Susanne. „Du hast ja das ganze Wochenende nur in dich reingestopft. Und Barbara hat dich gemästet wie ein Spanferkel. Mann, deine Wampe steht ja echt ganz schön weit vor. Und die hängt jetzt auch immer mehr, oder?“
„Und wie“, nickte Anja, die ihren Bauch ein wenig mit beiden Händen anhob.
Dann stieg sie auf die Waage. Susanne beugte sich gespannt vor. „115 Kilo!“ las sie. „Drei Kilo mehr! Nicht schlecht, Dicke ...“ Sie kniff Anja in die Hüfte. „Aber du musst deine Massen mehr eincremen – du kriegst überall ganz schöne Dehnungsstreifen.“
Anja betrachtete ihren Wanst im Spiegel. Tatsächlich liefen weiße Linien rund um den Bauchnabel und quer über die Fettrolle, die ihre Scham langsam zu verdecken begann. „Werde ich machen“, sagte sie. „Aber erst mal brauche ich ein gutes Frühstück. Mann, hab ich einen Hunger!“

Jochen stand noch ganz unter dem Eindruck, den seine aus allen Nähten gehenden Mitbewohnerinnen bei ihm hinterlassen hatten, als er sich vor dem Unterrichtsbeginn bei der Ernährungsfachschule mit seinem Freund traf. Er und Gero waren die einzigen Männer in dem Kurs, daher hatten sie sich schnell einander angeschlossen. Gero war allerdings eher an der klassischen Karriere eines Kochs interessiert als Jochen, der sich eher als Ernährungsberater in einer Kurklinik oder dergleichen sah.
„Mann, wenn ich mir vorstelle, was ich mal für einen Job machen will“, brummte Jochen auch gerade, als er über die drei Dicken nachdachte. „Und dann lande ich in einer WG mit drei Weibern, die allesamt mehr als doppelt so viel wiegen, wie sie dürften, und die den ganzen Tag nur fressen.“
„Ehrlich?“ erkundigte sich Gero. „Sind die richtig fett?“
„Alle drei. Der einen ist gestern eine Hose geplatzt, weil sie schon wieder fetter geworden ist. Echt unglaublich. Die hat einen Wanst, der ist mindestens so ...“ Er hielt seine Arme vom Körper weg. „Die braucht bald zwei Stühle, wenn sie sich hinsetzen will, so fett ist ihr Arsch.“
„Na ja, wir leben halt in einer Wohlstandsgesellschaft“, sagte Gero. „Da gibt's halt alles im Überfluss.“
„Man muss sich aber doch ein bisschen beherrschen können.“ Jochen packte seine Bücher aus, und ihm fiel gar nicht auf, dass sein Freund nichts sagte. „Mann, ich muss ja noch dieses Referat vorbereiten – hab ich ja ganz vergessen.“
„Das ist morgen dran, oder? Ich könnte heute Abend bei dir rumkommen und dir helfen“, schlug Gero vor. Jochen sah erleichtert aus.
„Tolle Idee!“
Glaub ich auch, dachte Gero.

Am Abend saßen die drei Frauen wieder einmal rund um den Küchentisch. Die Schlemmerei am Wochenende hatte ihren Appetit erhöht, und von daher reichte die Riesenportion Rahmgeschnetzeltes mit Knödeln gerade so. Sie waren beim Nachtisch angekommen, als Jochen mit einem Freund nach Hause kam. Gero marschierte an Jochen, der ihm schon die Tür zu seinem Zimmer aufhielt, vorbei auf die Küche zu: „Ich muss doch kurz guten Tag sagen.“ Jochen war das enorm peinlich; er wusste, dass die drei wieder inmitten einer Fressorgie sein würden, und den Anblick hätte er Gero gern erspart. Der schien allerdings durch das, was er erzählt hatte, neugierig geworden zu sein. Jochen hörte, wie er sich vorstellte.
„Nett, dich kennen zu lernen“, sagte Barbara. „Willst du vielleicht noch was mitessen? Wir haben noch ein bisschen Eistorte.“
„Gern“, antwortete Gero prompt. Also blieb Jochen nichts anderes übrig, als sich auch dazu zu setzen. Ihm bot sich das gewohnte Bild: Susanne thronte an der Schmalseite des Tisches und trug wie meist in letzter Zeit ein T-Shirt, das gefährlich über ihren Massen spannte. Barbara saß knapp in einem Paar Jeans und einem immerhin noch recht weiten Sweatshirt, und Anja trug eine karierte Bluse, die ihren Busen und den vorquellenden Dickwanst umklammerte und deren Knopfleiste auf starker Spannung saß. Gero lobte die Eistorte und war ruckzuck mit Barbara in ein Gespräch über Rezepte vertieft, aus dem Jochen ohne Schwierigkeiten entnehmen konnte, dass er von Diätküche auch nicht allzu viel hielt. Es dauerte über eine Stunde, bis er seinen Freund dazu bringen konnte, endlich mit ihm das Referat anzugehen.
Seit diesem Tag kam Gero öfter auch ohne Jochens Einladung in der WG vorbei. Er brachte Barbara Rezeptbücher mit und schien überhaupt kein Problem damit zu haben, dass vor allem Anja vor seinen Augen aufging wie Hefeteig. Denn ihr Appetit hatte sich weiterhin enorm gesteigert, und sie gab sich dem Lustgefühl, das sie empfand, wenn sie sich richtiggehend überfressen hatte, immer öfter hin. Bald schon wog sie 120 Kilo, dann 125, und die Cellulitegrübchen an ihrem Po und an den Schwabbelschenkeln wurden immer tiefer. Ihr Hintern schien ein Eigenleben zu besitzen, wenn sie ging – er wogte bei jedem Schritt von rechts nach links und wabbelte dabei stark. Ebenso wie ihr breiter Bauch, der täglich an Umfang zuzunehmen schien. Sie trug mittlerweile Größe 52 und passte selbst da kaum noch rein.
Eines Abends tauchte Gero unangemeldet in der WG auf. Susanne hatte Spätschicht und Barbara war bei einem Konzert, sodass Anja sich eigentlich vorgenommen hatte, den Abend mal wieder zum Lernen zu verwenden. Sie freute sich allerdings über die Unterbrechung, als es klingelte. Gero trug einen großen quadratischen Karton vor sich her und schien merkwürdig nervös.
„Hi“, sagte er.
„Hi, Gero!“ Anja freute sich doppelt. Sie hatte sich in den letzten Wochen oft mit ihm unterhalten und mochte ihn sehr. „Komm doch rein! Die anderen sind nicht da – Jochen auch nicht, glaub ich – aber wenn Du vielleicht trotzdem einen Wein willst oder so ...“
„Oh, gerne“, sagte Gero, den es nicht zu stören schien, dass sie allein waren. „Ich hab was mitgebracht ... extra für dich, da passt es vielleicht, dass die anderen unterwegs sind ...“ Er sah auf den Karton. Anja wurde neugierig – und auch ein bisschen verlegen.
„Für mich?“
„Ja“, nickte er, während er den Karton abstellte. „Wo du doch so gern Torte magst ...“ Er klappte den Deckel zurück, und Anja sah, dass er eine große Mokkatorte verborgen hatte. Sie wurde rot und strich sich unbewusst über den dicken Bauch.
„Oh“, sagte sie und kaute ein wenig auf ihrer Unterlippe. „Ich sollte nicht so viel Süßes essen ... ich bin eh schon so dick ...“
„Na ja, ein bisschen moppelig bist du schon. Aber – ich mag das irgendwie.“ Anja fühlte eine seltsame Wärme in sich aufsteigen. Meinte er das etwa Ernst? Erst jetzt sah sie, dass in der Mitte der Torte aus Mokkabohnen ein Herz gelegt war.
„Wirklich?“ fragte sie leise, während er näher an sie herantrat.
„Wirklich. Du siehst so sexy aus, so schön prall.“
„Wenn ich davon was esse, werde ich sicher noch ... praller“, sagte sie. Die Torte war groß und sah aus, als sei sie mit schwerer Buttercreme gemacht. Anja lief das Wasser im Mund zusammen.
„Das wäre schön“, sagte er. „Viel praller, wenn's nach mir geht.“ Anja lächelte ihn an, und sie umarmten sich.
Gero erkundete ihren weichen Körper bereits bei dieser Umarmung. Ihr dicker Bauch drückte sich gegen ihn und fühlte sich herrlich weich an; seine Hände strichen über die Fettschicht, die sie auf dem Rücken angesetzt hatte. Er liebkoste ihren weichen, schwabbligen Hintern. Dann bat er sie, sich auf seinen Schoß zu setzen, nachdem sie sich einen Teller geholt hatte und sich von der Torte ein großes Stück auf den Teller füllte: Er wollte die Fülle ihrer Schenkel spüren und ihren Bauch streicheln können, während sie aß. Anja war schwer, aber es war ein schönes Gefühl, wie sich ihr weicher Hintern an sein Bein schmiegte. Ihr Bauch war in eine nachgiebige Leggins gehüllt, die das viele Fett ihrer Bauchrollen nicht daran hinderte, weit auf die Schenkel zu sacken. Nun sah er fasziniert zu, mit welchem Tempo sie die Torte verschlang. Große Bissen nahm sie auf die Gabel, kaute genussvoll und schluckte, und er stellte sich vor, wie jeder dieser fettreichen süßen Bissen für noch mehr Übergewicht sorgen würde. Wie herrlich groß ihr Appetit war. Wie viel sie wohl schon wog?
Sechs Stücke futterte Anja ohne Probleme in sich hinein. Ihr Magen war es gewöhnt, bis zur Obergrenze gefüllt zu sein, und er hatte inzwischen ein üppiges Volumen. „Die schmeckt toll“, stöhnte sie schließlich. „Oh, am liebsten würde ich die ganze auf einmal essen.“
„Tu's doch“, lächelte Gero.
„Findest du es nicht schlimm, dass ich so gierig bin?“
„Nein ... ich würde am liebsten dafür sorgen, dass du immer genug bekommst“, sagte er. „Dass du alles bekommst, worauf du Lust hast.“
„Davon würde ich bestimmt noch viel fetter. Ich kann mich nicht gut beherrschen ... und ich habe immer so viel Hunger.“
„Iss doch noch ... es ist doch genug da.“
Anja nahm sich ein siebtes Stück.

So wie an diesem Abend aß sie von nun an dauernd. Nun kochte nicht nur Barbara für sie, sondern auch Gero, und Anja wurde mit jedem Tag dicker und fetter. Als sie sich für ihr Vordiplom anmeldete – zwei Jahre nach dem Einzug in die WG – wog sie 152 Kilo. Die Klappsitze im Hörsaal knirschten, wenn sie sich hinsetzte. Und ein Jahr später hatte sie Susanne überholt, die immerhin auch bereits bei einem stattlichen Gewicht von 170 Kilo angekommen war. Als sie sich schließlich nach Beendigung ihres Studiums ein Hochzeitskleid schneidern ließ, maß die Schneidern einen Bauchumfang von zwei Meter zwanzig. Sie hatte all ihre dicken Freundinnen zu der Feier eingeladen, und da saßen sie, direkt am Büffet, und schlemmten wie zu WG-Zeiten: die dicke Susanne, die 180 Kilo auf die Waage brachte, Barbara, die sich durch die eigenen Kocherei auf 130 hochgefuttert hatte, und schließlich auch Gaby, die einen solchen Bauch vor sich her trug, dass ihre Arme kaum noch an den Tisch reichten. Sie ging nur noch selten außer Haus – mit über 220 Kilo war das schwer geworden -, aber dieses Ereignis war ihr sehr wichtig gewesen. Anja stand stolz mit 212 Kilo neben ihrem Mann, und es war zu sehen, dass sie seit dem Maßnehmen bei der Schneiderin schon wieder zugespeckt hatte – ihre Fettmassen saßen prall in dem weißen schlichten Kleid.
„Pass nur auf, dass es nicht platzt, wenn du dich hinsetzt“, raunte Gaby.
„Das wäre schade“, nickte Anja, „denn eigentlich wollte ich es Susanne vererben!“


ENDE

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